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Wir waren mit der Nokia OZO in Innsbruck unterwegs.
Wir waren mit der Nokia OZO in Innsbruck unterwegs. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Nie mehr Schnittbilder

Die größte Umstellung beim Drehen mit 360-Grad-Kameras ist die Motivwahl. Normalerweise besteht ein Film aus einer Abfolge von Clips mit unterschiedlichen Einstellungsgrößen: Totale, Halbtotale, Naheinstellung und Close-up wechseln sich ab. Mit der Ozo gibt es aber nur noch Supertotale. Daher ist es wichtig, immer genügend interessante Inhalte im Bild zu haben und den Blick der Zuschauer zu lenken. Leider beträgt die Bildrate nur 30 fps, was schnelle Bewegungen im Bild abgehackt erscheinen lässt. In unserem Film fuhr ein Radfahrer um die Kamera herum - eigentlich ein schönes Motiv für 360 Grad, aber durch die niedrige Bildrate flackert es unangenehm.

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Den meisten Menschen ist es jedoch egal, dass sie sich komplett umsehen können. Oft wird nur der als vorne definierte Bereich angesehen. Die Ozo kann auch nur in diesem 180 Grad umfassenden Abschnitt in 3D filmen. Seitlich und rückwärtig verliert das Bild an Tiefe und wird zweidimensional.

Keine Details, bitte!

Aufnahmen von Details sind prinzipbedingt unmöglich. Der Abstand eines Objektes oder Protagonisten zur Kamera sollte unserer Erfahrung nach mindestens 1,5 Meter betragen, da es sonst zu Darstellungsfehlern kommt. Das liegt daran, dass sich die Sichtfelder der acht Kameralinsen überlappen und diese einzelnen Bilder später zusammengefügt ("gestitcht") werden müssen. Befinden sich Dinge zu nah an den Kameras und geraten zwischen die Optiken, sind sie nur noch teilweise sichtbar. Diese sogenannten Stitching-Fehler gilt es zu vermeiden, da sie Unwohlsein beim Betrachter hervorrufen.

Das Material wird auf proprietären Datenträgern aufgezeichnet, die 500 Gbyte fassen. Das reicht für rund 45 Minuten Aufnahmezeit, was in unserem Fall ungefähr auch einer Akkuladung entsprach. Mit unseren knapp 400 Gbyte Rohmaterial gingen wir nach dem Dreh in die Postproduktion.

 Kompakt, schwer, robustDie Postproduktion erfordert Geduld 

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spyro2000 15. Jul 2017

Die Kopfhörer übernehmen einfach die Position vom Headset, sie werden nie separat getrackt.

datenmuell 11. Jul 2017

Ausserdem darf man nicht vergessen, dass die SPHÄRE 8K ist, nicht der...

mwo (Golem.de) 10. Jul 2017

Die kurze Version der Geschichte: als wir den Flug gebucht haben, wussten wir noch nicht...

Student14 07. Jul 2017

der unterschied besteht auch noch in der 3d technik, 360° mono aufnahmen kann man sich...

havok2 07. Jul 2017

eine RED epic W mit 8K Sensor und warte auf das 360° Objektiv das es derzeit nur als...



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