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Wir waren mit der Nokia OZO in Innsbruck unterwegs.
Wir waren mit der Nokia OZO in Innsbruck unterwegs. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Kompakt, schwer, robust

Schon auf den ersten Blick wirkt die Ozo beeindruckend. Die kugelrunde Form des Bodys wird nur durch acht Linsen und die ausgestülpte Akkuhalterung an der Rückseite durchbrochen. Die Kamera besteht wie alles Zubehör komplett aus einer Aluminiumlegierung und macht einen robusten, fast schon militärischen Eindruck. Selbst Kleinigkeiten wie der Akkuverschluss und die proprietären Medien sind auf Langlebigkeit und Stabilität ausgelegt. In starkem Kontrast dazu steht, dass die empfindlichen Kameraaugen stets durch eine Abdeckung geschützt werden müssen.

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Wir nutzten die Ozo mit einem Mikrofonstativ. Das sorgt einerseits dafür, dass unter der Kamera nur drei schmale Stützbeine sichtbar sind, hat aber andererseits den Nachteil, dass das teure Gerät mit einem leichten Schubser umzuwerfen ist. Wir haben jeglichen Auf- und Abbau zu zweit vorgenommen und waren angespannt, wenn wir die Kamera allein stehen ließen. Leider mussten wir das häufig tun, da das Team normalerweise nicht im Bild auftauchen soll.

So waren wir sehr nervös, als wir eine Szene in der stark von Touristen frequentierten Altstadt von Innsbruck drehten. Wir hatten uns dafür entschieden, uns in ein Café zu setzen, Teil der Kulisse zu werden und die Ozo in Sprungweite aufzustellen. Im Ernstfall hätten wir gute Reflexe zeigen müssen, um die stürzende Kamera aufzufangen. Mit dem Laptop auf dem Cafétisch starteten wir die Aufnahme per WLAN, die Ozo selbst hat keine Bedienungselemente.

Bedingt ferngesteuert

Die Ozo wird über eine von Nokia entwickelte Software von einem Mac oder Windows-PC ferngesteuert. In unserem Fall übernahm das ein Mac Pro, der reisetaugliche Maße hat. Die Systemanforderungen für ein Livebild aus der Kamera sind hoch - ein i7 Quadcore-CPU und zwei Grafikkarten sind Pflicht. Auf dem Bildschirm sind nach dem Start des Programms wahlweise eine sphärische Ansicht oder die einzelnen Bilder der acht Kameras zu sehen. Zusätzlich hatten wir ein Oculus DK 2 mit, das eine niedrig aufgelöste 360-Grad-Vorschau ausgeben kann.

Die Verbindung zwischen Kamera und Rechner erfolgt über eine 3-Gigabit-SDI-Schnittstelle, am Mac Pro wandelt ein Blackmagic-Mini-Konverter das Signal. Wahlweise ist auch ein Betrieb über WLAN möglich, was wir für die eigentliche Aufnahme nutzten, um kein störendes Kabel im Bild zu haben. Die Bildrate sinkt dann auf unter 1 fps, und ein Betrieb der Oculus Rift ist nicht mehr sinnvoll. Es sind aber nicht nur technische Umstände, die einen Dreh mit der Ozo besonders machen.

 Nokia Ozo in der Praxis: Rundum sorglos für 50.000 Euro?Nie mehr Schnittbilder 

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spyro2000 15. Jul 2017

Die Kopfhörer übernehmen einfach die Position vom Headset, sie werden nie separat getrackt.

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datenmuell 11. Jul 2017

Ausserdem darf man nicht vergessen, dass die SPHÄRE 8K ist, nicht der...

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mwo (Golem.de) 10. Jul 2017

Die kurze Version der Geschichte: als wir den Flug gebucht haben, wussten wir noch nicht...

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Student14 07. Jul 2017

der unterschied besteht auch noch in der 3d technik, 360° mono aufnahmen kann man sich...

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havok2 07. Jul 2017

eine RED epic W mit 8K Sensor und warte auf das 360° Objektiv das es derzeit nur als...

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