Nokia: Insektenaugenkamera für Smartphones

Nokia will die Entwicklung der Smartphone-Kameratechnik mit einer Investition in den Hersteller Pelican Imaging vorantreiben. Das Ziel sind Array-Kameras, die mit Mikrolinsen mehrere Bilder aufnehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Array-Kamera in einem Smartphone-Prototyp
Array-Kamera in einem Smartphone-Prototyp (Bild: Pelican Imaging)

Nokia hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg in den Hersteller Pelican Imaging investiert. Dessen Kameras arbeiten mit mehreren Objektiven, die wie Insektenaugen aufgebaut sind. Das ermöglicht relativ kleine Kameramodule und eine Messung der Entfernung zum fotografierten Motiv, die durch den leichten Versatz der einzelnen Objektive möglich wird. So lässt sich nachträglich auch die Fokussierung ändern. Das Verfahren ähnelt dem der Lytro-Lichtfeldkameras, bei denen ein Gitter aus Mikrolinsen direkt vor dem Bildsensor sitzt.

Stellenmarkt
  1. IT Service Portfolio Manager (m/w/d)
    Soluvia IT-Services GmbH, Mannheim, Kiel, Offenbach am Main
  2. Referent Release- und Installationsmanagement (Deployment Management) (m/w/d)
    BDBOS, Berlin
Detailsuche

Pelican hat schon 2011 eine Array-Kamera vorgestellt, die aus mehreren Bildern ein Gesamtbild produziert. Bo Ilsoe von Nokias Investmentfirma Nokia Growth Partners sagte Bloomberg: "Array-Kameras stehen unmittelbar vor dem kommerziellen Einsatz und Pelican entwickelt dafür die Software. Pelican ist eines der Unternehmen, die diese Technik beherrschen."

Wie viel Geld Nokia in Pelican Imaging investiert hat, geht aus dem Bloomberg-Bericht nicht hervor. Das Unternehmen ist nicht das erste aus dem Bildverarbeitungsbereich, in das Nokia investiert. 2012 übernahm es Scalado. Das Unternehmen entwickelt Bildverarbeitungsalgorithmen für Smartphones.

Außerdem stellte Nokia im vergangenen Jahr mit dem 808 Pureview ein Smartphone mit einem 41-Megapixel-Sensor vor. Die hohe Pixelanzahl des Sensors nutzt Nokia dazu, besonders scharfe Bilder aufzunehmen. Mittels Oversampling werden 7 Pixel an Bildinformationen zu einem Pixel verdichtet. Somit kann bei einer Standardauflösung von 3, 5 oder 8 Megapixeln ohne Schärfeverlust in ein Foto hineingezoomt werden. Mitte April 2013 wurde bekannt, dass Nokia noch in diesem Jahr ein Lumia-Modell mit Pureview-Kamera auf den Markt bringen will. Das 808 lief noch unter Symbian.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anonymer Nutzer 30. Jul 2014

Das Konzept - bzw. die Möglichkeit - ist schon lange bekannt. Wie Du schon anmerktest...

TW1920 04. Mai 2013

Wieso ist es von der Anzahl an Apps abhänig ob die Kacheln sinn machen?? Und es gibt...

NxKronos 02. Mai 2013

Ich hab nun echt nochmal in meine Adresszeile geguckt, und festgestellt, das ich wirklich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Strom
Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?

"Blackout" könnte das Wort des Jahres werden, so viel wird davon gesprochen. Wir klären, ob Deutschland in diesem Winter wirklich seinen ersten derart verheerenden Stromausfall erleben könnte.
Eine Analyse von Gerd Mischler

Strom: Wie wahrscheinlich ist ein Blackout?
Artikel
  1. Bayern: Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert
    Bayern
    Arbeitszeit von mehr als 10 Stunden am Tag gefordert

    Die bayerische Arbeitsministerin plädiert für mehr Flexibilität am Arbeitsplatz und will mehr als zehn Stunden Arbeit pro Tag erlauben.

  2. Auf alles vorbereitet: der neue Volvo EX90
     
    Auf alles vorbereitet: der neue Volvo EX90

    Volvo will bis 2030 vollelektrisch und bis 2040 klimaneutral werden - der neue Volvo EX90 zeigt, wie das gehen soll: mit einem leistungsstarken elektrischen Antrieb, Laden in zwei Richtungen und einer neuen Software-Plattform, die Sicherheit und Komfort weiter erhöht.
    Sponsored Post von Volvo

  3. Wasserstoff: Chinesische Forscher entwickeln Elektrolyseur für Meerwasser
    Wasserstoff
    Chinesische Forscher entwickeln Elektrolyseur für Meerwasser

    Meerwasser gibt es in großer Menge. Ein Team aus China hat einen Elektrolyseur entwickelt, der Salzwasser verarbeitet, ohne dass es zuvor entsalzt werden muss.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • LG OLED TV (2022) 55" 120Hz 949€ • Mindstar: Geforce RTX 4080 1.449€ • Tiefstpreise: G.Skill 32GB Kitt DDR5-7200 • 351,99€ Crucial SSD 4TB 319€, HTC Vive Pro 2 659€ • Samsung Cyber Week • Top-TVs (2022) LG & Samsung über 40% günstiger [Werbung]
    •  /