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Nokia Here: Konkurrenz zu Google Maps und Apple Maps

Nokia vereint unter dem Namen Here seine ortsbezogenen Dienste und Karten und übernimmt mit Earthmine ein Unternehmen für die 3D-Kartenerstellung. Eine eigene Karten-App für iOS und ein Android-SDK sollen ebenfalls kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Ansicht im Desktop-Browser
3D-Ansicht im Desktop-Browser (Bild: Nokia)

Nokia hat seine Kartendienste unter dem Markennamen Here gebündelt. Das Kartenangebot soll künftig auf allen relevanten mobilen Plattformen und Desktopplattformen nutzbar sein.

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Unter here.net gibt es das ehemals als Nokia Maps bekannte webbasierte Kartenmaterial in einer HTML-5-Version inklusive einer 3D-Ansicht ausgewählter Städte, die nun ohne Nokia-Plugin auskommt und mit WebGL realisiert wird. Bei einem ersten Versuch zeigte sich, dass die 3D-Modelle im Desktop-Browser sehr schnell aufgebaut werden. Leichte Darstellungsprobleme bei komplexen Gebäuden wie dem Funkturm in Berlin gibt es dennoch.

Heatmaps zeigen Sehenswürdigkeiten- und Restaurantdichte an

In die Karten können die Verkehrsbelastung, Einkaufs- und Ausgehtipps sowie dazugehörige Anwenderbewertungen eingeblendet werden. Wer will, kann auch die Dichte von Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Shoppingmöglichkeiten als farbige Heatmap einblenden. Das erleichtert eventuell die effiziente Besichtigung von Städten, weil der Anwender erkennen kann, wo die meisten interessanten Orte sind.

  • Online-Kartenergänzung mit Nokia Here Maps auf den Färöer-Inseln (Bild: Nokia)
  • Speicherfunktion für Orte in Nokia Here Maps (Bild: Nokia)
  • Sammlungen in Nokia Here Maps (Bild: Nokia)
  • Die roten Bereiche zeigen die Dichte von Einkaufsmöglichkeiten an. (Bild: Nokia)
  • Navigation mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Nokia Here Maps (Bild: Nokia)
  • Navigation mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Nokia Here Maps (Bild: Nokia)
  • Navigation mit dem Auto  Nokia Here Maps (Bild: Nokia)
  • Nokia Here Maps mit 3D-Ansicht im Desktop-Browser  (Bild: Nokia)
  • Verkehrslage in Nokia Here Maps (Bild: Nokia)
  • Social Networking in Nokia Here Maps (Bild: Nokia)
Nokia Here Maps mit 3D-Ansicht im Desktop-Browser (Bild: Nokia)

Die interessanteste Neuerung der Here-Maps dürfte aber das Werkzeug Map Creator sein, mit dem Anwender das Kartenmaterial von bislang nur schlecht erschlossenen Gebieten online ergänzen können. Der Map Creator ist deutlich einfacher aufgebaut als die Openstreetmap-Anwendung Online Map Editor (OSM) und ermöglicht derzeit nur, Straßen und Tunnel in die Karten einzuzeichnen und deren Namen, Befahrrichtungen und ähnliche Merkmale festzulegen. Nokia will solche Ergänzungen nach Prüfung in das Kartenmaterial integrieren. Derzeit können Karten aber nur in den Ländern Usbekistan, Kirgisistan, Tansania, Angola, Burundi, Sri Lanka, El Salvador, in der Dominikanische Republik, Jamaika, Antigua und Barbuda sowie Grenada verbessert werden.

Die Karten-Webanwendung Here funktioniert wie die ehemaligen Nokia Maps auch unter mobilen Betriebssystemen wie Android und iOS. Wer will, kann Kartenausschnitte auch zur Offlineverwendung herunterladen und angemeldete Nutzer können Orte speichern, um sie wieder aufrufen oder mit Freunden teilen zu können. Eine Suche in den Offlinekarten oder eine Navigation ist nicht möglich.

iOS-App und Android-SDK angekündigt

Nokia kündigte auch eine iOS-App unter der Marke Here an, die ebenfalls auf HTML5 basieren soll. Damit soll eine Offlinekartennutzung möglich sein. Die App wird gegen Apple Maps positioniert und soll eine sprachgeführte Fußgängernavigation sowie Informationen zum öffentlichen Nahverkehr beinhalten. Wann die mobile Anwendung im App Store freigegeben wird, weiß Nokia nicht - in den nächsten Wochen soll es soweit sein. Ein Android-SDK, mit dem OEMs die Nokia-Here-Karten für eigene Anwendungen nutzen können, soll Anfang 2013 veröffentlich werden.

Eine Webversion von Here Maps soll dank einer Partnerschaft mit Mozilla auch unter Firefox OS angeboten werden. Einen genauen Starttermin gibt es dafür noch nicht. Nokia spricht lediglich vom kommenden Jahr 2013.

Übernahme von 3D-Vermessungsspezialisten

Parallel zu der Vorstellung von Here hat Nokia angekündigt, das US-Unternehmen Earthmine zu einem unbekannten Kaufpreis zu übernehmen. Earthmine hat sich auf die 3D-Erfassung von Städten mittels Stereokameras spezialisiert und soll die Basis für ein Konkurrenzangebot zu Google Street View schaffen. Das Angebot wird bei Nokia Livesight heißen. Dabei soll eine 3D-Darstellung auf Straßenhöhe mit Augmented Reality verbunden werden, wobei in das Bild der Smartphone- oder Tabletkameras 3D-Inhalte eingebunden werden. Das erste Produkt mit Livesight ist die App City-Kompass für Nokias Lumia-Smartphones.

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Hassan 21. Nov 2012

So. Berlin wird wieder richtig angezeigt. Bald sieht Magdeburg wieder besser aus als...

renew 18. Nov 2012

... wenn er / sie das nur selber wüsste.

nicoledos 15. Nov 2012

Immer neuen Namen für den gleichen Quark. Die sollten das Zeugs einfach mal vernünftigen...

Hassan 15. Nov 2012

Ja. Vor ein Paar Monaten ging die 3D Ansicht noch super. Auch in Wolfsburg wo ich wohne...

Hassan 15. Nov 2012

Vor ein paar Monaten hab ich Nokia Maps getestet und da sah es viel besser aus...


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