Abo
  • Services:

Zahlreiche Möglichkeiten bei der Schärfesetzung

Auf unserem Testgerät werden die Bilder doppelt abgespeichert: eine Version im RAW-Format und eine JPEG-Version, bei der wir aber noch die Tiefenschärfe manipulieren können. Je nach gewähltem Motiv sind hier starke Veränderungen im Bildeindruck möglich. Haben wir ein Foto mit guter Tiefenstaffelung aufgenommen, können wir den Fokuspunkt und die Unschärfe sehr genau platzieren. Die Bearbeitung erfolgt direkt in Google Fotos, das neben Helligkeit, Farbe und Pop noch den vierten Bearbeitungspunkt Unschärfe aufweist. Hier können wir den Grad der Unschärfe sowie die Intensität der Vordergrundunschärfe regulieren. Das funktioniert - wie seit jeher Unschärfe in der Fotografie - am besten mit Motiven, die über einen klar sichtbaren Vordergrund, Mittelbereich und Hintergrund verfügen.

Stellenmarkt
  1. andagon Holding GmbH, Köln
  2. BWI GmbH, München, Nürnberg

Videos kann das Nokia 9 in 4K mit maximal 30 fps aufnehmen. Beim Umschalten zwischen den Kameramodi auf unserem Testgerät ist die Kamera-App immer wieder abgestürzt - ganz fertig scheint die Software noch nicht zu sein.

Im direkten Vergleich mit dem Galaxy S10+ kann die Qualität der von uns mit dem Nokia 9 gemachten Fotos nicht mithalten. Die Belichtung ist beim Samsung-Smartphone besser, ebenso die Detailschärfe unter stärkerer Vergrößerung. Das Nokia 9 weist zudem mehr Artefakte auf als das Galaxy S10+. Der Digitalzoom des Nokia 9 wirkt auf uns nicht sonderlich optimiert. Unser Test ist wie gesagt noch nicht endgültig, da wir das neue Nokia-Smartphone nur in der Messehalle ausprobieren konnten. Wie sich das Smartphone verglichen mit anderen aktuellen Topgeräten schlägt, wird ein ausführlicher Test zeigen - unserem ersten Eindruck zufolge können wir bei der Bildqualität aber keinen Vorteil des Fünffachsystems gegenüber Samsungs Dreifachkamera mit verschiedenen Brennweiten erkennen.

  • Ein mit den fünf Kameras des Nokia 9 gemachtes Foto (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die mit dem Galaxy S10+ gemachte Vergleichsaufnahme  ist etwas ausgewogener belichtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Digitalzoom des Nokia 9 sieht qualitativ nicht besonders ansprechend aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ausschnittsvergrößerung zeigt, dass das Nokia 9 in den Details etwas verwaschen ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Galaxy S10+ können wir mehr Details erkennen, die Schärfe ist besser und es gibt weniger Artefakte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HMD Global hat auf dem MWC 2019 das Nokia 9 Pureview vorgestellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 9 hat insgesamt fünf Kameras und einen ToF-Sensor auf der Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Kamerasystem wurde zusammen mit Zeiss entwickelt und soll Verbesserungen bei der Bildqualität bringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Nokia 9 über einen USB-C-Anschluss oder drahtlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design des Nokia 9 ist schlicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Einen Klinkenanschluss für Kopfhörer hat das Nokia 9 nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 20 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Ein mit den fünf Kameras des Nokia 9 gemachtes Foto (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Nokia 9 hat insgesamt eine hochwertige Ausstattung. Das POLED-Display ist 6 Zoll groß und hat eine hohe Auflösung. Im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon-845-Prozessor, der zusammen mit 6 GByte Arbeitsspeicher für ein flott arbeitendes System sorgt. Der eingebaute Flash-Speicher ist 128 GByte groß, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist nicht vorhanden. Wer viele RAW-Bilder mit dem Nokia 9 schießen will, könnte früher oder später Platzprobleme bekommen.

Das Design des Nokia 9 passt in die Formsprache, die HMD Global auch bei den letzten Nokia-Smartphones verfolgt hat. Das Smartphone ist schlicht und liegt gut in der Hand. Die Kameras sind alle im Gehäuse untergebracht und ragen nicht heraus, was wir gut finden. Das Nokia wird entweder per USB-C-Kabel oder drahtlos über ein Qi-Ladepad aufgeladen. Der Akku hat eine Nennladung von 3.320 mAh und unterstützt Schnellladen. Das Nokia 9 unterstützt Cat16-LTE und WLAN nach 802.11ac, Bluetooth läuft in der Version 5.0. Die Frontkamera hat 20 Megapixel.

Ausgeliefert wird das Nokia 9 mit Android 9, das als Android-One-Version installiert ist. Nutzer bekommen Updates und Upgrades also direkt von Google und müssen nicht auf Herstelleranpassungen warten.

 Nokia 9 im Hands on: Pureview ist nicht gleich PureviewFazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 32 GB 6,98€, 128 GB 23,58€)
  2. (u. a. Fractal Design Meshfy Light Tint 69,90€)

NeoCronos 27. Feb 2019 / Themenstart

schade, dachte das Nokia 9 wäre interessant für mich

Visux 27. Feb 2019 / Themenstart

Langsam fangen die neuen Smartphones an zum Problem für Leute mit Trypophobie zu werden ;)

pk_erchner 27. Feb 2019 / Themenstart

also überdrehte neue Launcher sind eher nix für mich Dafür hab ich sehr schnell auf...

leed 26. Feb 2019 / Themenstart

Das mit dem Schärfeverlauf ist ja ganz nett, aber aus meiner Sicht nur ein mässiger...

niemandhier 26. Feb 2019 / Themenstart

Wieso alle anderen Hersteller machen nur ein Bild pro Kamera.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019)

Das neue Nokia 9 Pureview von HMD Global verspricht mit seinen fünf Hauptkameras eine verbesserte Bildqualität. Wir haben das im Hands on überprüft.

Nokia 9 Pureview - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Verschlüsselung: Die meisten Nutzer brauchen kein VPN
Verschlüsselung
Die meisten Nutzer brauchen kein VPN

VPN-Anbieter werben aggressiv und preisen ihre Produkte als Allheilmittel in Sachen Sicherheit an. Doch im modernen Internet nützen sie wenig und bringen oft sogar Gefahren mit sich.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Security Wireguard-VPN für MacOS erschienen
  2. Security Wireguard-VPN für iOS verfügbar
  3. Outline Digitalocean und Alphabet-Tochter bieten individuelles VPN

Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
    Uploadfilter
    Der Generalangriff auf das Web 2.0

    Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
    2. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform
    3. Leistungsschutzrecht und Uploadfilter EU-Unterhändler einigen sich auf Urheberrechtsreform

      •  /