Abo
  • IT-Karriere:

Nokia 7 Plus im Test: Für 400 Euro alles, was man braucht

HMD Global hat mit dem Nokia 7 Plus ein Smartphone der oberen Mittelklasse veröffentlicht, das mit einer Dualkamera, einem Qualcomm-Prozessor und aktuellem Android erscheint. Im Test zeigt sich, dass das Gerät für manch einen Nutzer ein guter Ersatz für ein teureres Smartphone der Oberklasse sein kann.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Nokia 7 Plus von HMD Global
Das Nokia 7 Plus von HMD Global (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mittlerweile hat das finnische Unternehmen HMD Global die Marke Nokia im Smartphone-Bereich wieder etabliert: Interessenten stehen zahlreiche Modelle zur Verfügung, vom preiswerten Nokia 1 bis zum Topgerät Nokia 8 Sirocco. Da viele Smartphone-Käufer nicht unbedingt bereit sind, über 700 Euro für ein Gerät auszugeben, sind Mittelklasse-Smartphones auch bei HMD Global ein Thema.

Inhalt:
  1. Nokia 7 Plus im Test: Für 400 Euro alles, was man braucht
  2. Dualkamera macht gute Fotos
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Dem Trend der letzten Jahre folgend, bietet HMD Global mit dem Nokia 7 Plus ein Smartphone an, das stellenweise sehr gute Hardware bietet, preislich aber in der Mittelklasse angesiedelt ist. Dass ein derartiges Gerät für die meisten Anwendungsfälle des Alltags mehr als ausreicht, hat das Smartphone im Test von Golem.de bewiesen.

Rein äußerlich sieht man dem Nokia 7 Plus seinen Preis von unter 400 Euro nicht an: Es ist exzellent verarbeitet und hat ein ansprechendes Design. Das Gerät ist in Schwarz oder Weiß erhältlich, beide Farbvarianten haben einen kupferfarbenen Rahmen. Dieser Akzent verleiht dem Nokia 7 Plus ein eigenständiges Aussehen.

Das Smartphone ist komplett aus Metall gearbeitet, die Rückseite ist in der jeweiligen Farbe beschichtet. Die matte Beschichtung fühlt sich wie Kunststoff an, tatsächlich ist das Gerät aber komplett aus Metall. Da die Rückseite nicht aufgesetzt ist, gibt es zwischen dem kupfernen Metallrahmen und der beschichteten Kehrseite keinen Spalt.

Stellenmarkt
  1. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam
  2. Institut Franco-Allemand de Recherches Saint-Louis, Weil am Rhein

Das IPS-Display ist 6 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixeln. Der Bildschirm hat ein 2-zu-1-Format, die Pixeldichte liegt bei 402 ppi. Das reicht allemal aus, Inhalte scharf darzustellen. Der Bildschirm ist blickwinkelstabil und macht auf uns einen guten Eindruck. Die Farbdarstellung ist neutral und eher kalt als warm.

  • Die Kamera des Nokia 7 Plus macht auch bei nicht allzu hellem Tageslicht gute Aufnahmen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In der Vergrößerung zeigen sich gute Details und eine angenehme Schärfe. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro macht in der gleichen Situation ein etwas dunkleres Bild. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Schärfe ähnelt der des Nokia 7 Plus, die Details sind allerdings noch etwas feiner. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • In sehr dunklen Situationen sinkt die Schärfe und die Anzahl an Artefakten steigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das P20 Pro belichtet dunkle Bereiche viel besser und hat allgemein eine bessere Bildqualität. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Porträtfunktion macht Bilder mit ordentlich getrenntem Vorder- und Hintergrund. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die mit dem P20 Pro gemachten Porträts gefallen uns allerdings besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die besten Bilder macht das Nokia 7 Plus bei hellem Tageslicht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Den Detailvergleich ...
  • ... zu einer 40-Megapixel-Aufnahme des P20 Pro ...
  • ... gewinnt allerdings das Huawei-Smartphone. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nokia 7 Plus hat ein 6 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Metall, die Rückseite ist matt beschichtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • HMD Global hat eine Dualkamera auf der Rückseite eingebaut, darunter befindet sich der Fingerabdrucksensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Vorderseite befinden sich keine physischen Buttons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 7 Plus hat einen markanten kupferfarbenen Rahmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone liegt gut in der Hand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Nokia 7 Plus hat ein 6 Zoll großes Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Rahmen um das Display ist verglichen mit anderen Smartphones nicht besonders schmal, aber auch nicht zu breit. Bedienungselemente oder einen Fingerabdrucksensor finden sich nicht auf der Vorderseite: Für die Navigation werden Tasten auf dem Display verwendet, der schnell arbeitende Fingerabdrucksensor ist auf der Rückseite verbaut.

Hier befindet sich auch die Dualkamera mit Zeiss-Linsen, die aus einem 12-Megapixel-Hauptobjektiv und einem zweiten 13-Megapixel-Objektiv besteht. Beide Objektive haben die gleiche Weitwinkelbrennweite, das zweite dient zur Gewinnung von Tiefenschärfeinformationen und zur Kontrast- und Schärfeverbesserung. Das Hauptobjektiv hat eine maximale Blendenöffnung von f/1.75, die Pixel sind 1,4µm groß.

Dualkamera macht gute Fotos 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 245,90€ + Versand
  2. 259€ + Versand oder kostenlose Marktabholung (aktuell günstigste GTX 1070 Mini)
  3. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)

Tobias123 28. Mai 2018

Schade, dass der Test nur oberflächlich stattgefunden hat. Würde man das Nokia in der...

jak 10. Mai 2018

Es geht hier um das 8 Sirocco, und dort gibt keine optische Bildstabilisierung.

Anonymer Nutzer 10. Mai 2018

Tja.. siehe da.. kein Mi A2 wurde vorgestellt.. So viel zu der Glaskugel Theorie. Das S2...

jak 09. Mai 2018

Aber so ist das doch mit Project Treble.


Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektroauto Skoda Citigo e iV soll 265 km weit fahren
  2. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  3. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren

Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
    Lightyear One
    Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

    Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
    Von Wolfgang Kempkens

    1. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
    2. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern
    3. Elektroautos e.GO Mobile liefert erste Fahrzeuge aus

      •  /