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Series 30+ läuft

Als Betriebssystem kommt Series 30+ zum Einsatz, das Menü läuft damit flüssig. Die Bedienungselemente entsprechen weitgehend einem klassischen Handy: Es gibt einen Menübutton mit einer Vierwegewippe drum herum, dazu noch zwei Auswahlköpfe sowie einen Annahme- und einen Ablehnbutton für die Telefoniefunktion.

  • Das neue Nokia 3310 in Grau und Gelb (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 3310 ist eine Wiederauflage des ursprünglichen Modells aus dem Jahr 2000. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Bedienung erfolgt über die Nummerntastatur und Menübuttons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Kunststoff. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist eine 2-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 3310 in allen verfügbaren Farben (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Auf der Rückseite ist eine 2-Megapixel-Kamera eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Auf der Rückseite ist eine 2-Megapixel-Kamera mit Blitz eingebaut. Die Fotos sind entsprechend eher etwas grobkörnig, aber durchaus nutzbar. Die Bedienung der Kamera-App unterscheidet sich merklich von der bei einem Smartphone. So ist es beispielsweise nicht möglich, direkt aus der Kameraanwendung in die Galerie zu wechseln. Dafür müssen wir in das Hauptmenü gehen und die Galerie selbst aufrufen.

Eine Speicherkarte ist sinnvoll

Generell müssen Nutzer eine Speicherkarte in das Gerät legen, wenn sie häufiger Fotos oder Videos machen oder Musik auf dem Gerät speichern möchten. Der interne Speicher ist nur 16 MByte groß. An Netzwerkverbindungen beherrscht das 3310 nur GSM - die Möglichkeiten sind dementsprechend begrenzt.

Von der Verarbeitung her macht das neue Nokia 3310 einen guten Eindruck. Das Handy ist aus Kunststoff, der bei der roten und gelben Variante glänzt und bei dem weißen und dunkelgrauen Modell matt ist. Das matte Material gefällt uns besser. Die Tasten haben einen guten Druckpunkt, an die T9-Eingabemethode müssen wir uns aber zugegebenermaßen erst wieder gewöhnen.

Fazit

Mit dem Nokia 3310 hat HMD Global offenbar den richtigen Riecher gehabt: Nokia-Handys waren für viele heutige Smartphone-Nutzer früher Bestandteil ihres Lebens, viele haben Sympathien für Nokia empfunden. Ein neues 3310 für nur 50 Euro ist da ein willkommenes Gimmick.

Allerdings gibt es für klassische Handys auch immer noch einen Markt jenseits von Nostalgikern - Nokia alleine soll im Jahr 2016 noch 35 Millionen Featurephones verkauft haben. Diesen Markt bedient das neue 3310 perfekt: Es sieht gut aus und hat alles, was ein Handy haben sollte.

Allerdings ist es mit einem Preis von 50 Euro nicht gerade günstig, auch wenn das paradox klingt. Es gibt gleichwertig ausgestattete Geräte schon für unter 40 Euro. Der Name Nokia und besonders die Bezeichnung 3310 könnten aber durchaus dazu führen, dass sich das neue Handy von HMD Global gut verkauft - auf dem MWC 2017 ist das kleine Handy zumindest schon einmal ein Publikumsmagnet.

 Nokia 3310 im Hands on: Der Nokia-Knochen mit Hipsterpotenzial
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ugroeschel 09. Mär 2017

Mit LTE hätte das Nokia 3310 einen Produktvorteil, denn die Verbindungen sind besser...

Horsty 08. Mär 2017

Vor 7 Jahren????? man man man. 2010 hatte Nokia in Deutschland noch einen Marktanteil...

Milber 02. Mär 2017

Ja, das sind die Szenarien, die die von HDC (?) im Auge haben. Es gibt Leute, die...

Pjörn 01. Mär 2017

Anyone? http://a5.mzstatic.com/eu/r30/Purple/v4/91/c7/ba/91c7ba21-0476-a4ae-41d4...

SirFartALot 28. Feb 2017

Pffft. Pillepalle. Mach dich mal schlau was ein Viertelanschluss ist und dann telefonier...


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