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Das neue Nokia 3310 von HMD Global
Das neue Nokia 3310 von HMD Global (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nokia 3310 (2017) im Test: Ein Einfach-Handy wie jedes andere auch

Das neue Nokia 3310 von HMD Global
Das neue Nokia 3310 von HMD Global (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Interesse am neuen Nokia 3310 ist enorm: HMD Global scheint mit der Wiederauflage des Handy-Klassikers einen guten Riecher gehabt zu haben. Dabei hat das Gerät nur eine Besonderheit: einen Nokia-Schriftzug am Gehäuse.
Ein Test von Ingo Pakalski

HMD Global hat es als Wiederauferstehung gefeiert: das neue Nokia 3310. Dabei ist das Einfach-Handy ganz anders gestaltet als das Original aus dem Jahr 2000. Aber der Plan ist aufgegangen: Der finnische Hersteller hat sogar in Deutschland ein großes Interesse an Einfach-Handys entfacht - obwohl sie hier fast keine Rolle mehr spielen. Wir haben uns angeschaut, was das Besondere am Nokia 3310 ist.

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Zunächst ein Blick zurück: Vor 17 Jahren kam das originale Nokia 3310 auf den Markt. Es war sehr beliebt, weil es für damalige Verhältnisse für ein Mobiltelefon besonders preisgünstig war. Damals war ein Handy in der Öffentlichkeit noch eine Besonderheit, die Anschaffung und der Unterhalt waren mit entsprechend hohen Kosten verbunden.

Eine andere Handywelt

Weder in Vertragstarifen noch bei Prepaid-Angeboten gab es nennenswerte Inklusivleistungen. Jede geführte Telefonminute kostete Geld, das galt auch für den SMS-Versand. Kurzmitteilungen mit mehr als 160 Zeichen wurden gemieden, es war teuer, lange SMS zu verschicken.

  • Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das große Display des Nokia 3310 ist auch unter Sonnenlicht gut ablesbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nokia 3310 hat hinten eine 2-Megapixel-Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 2-Megapixel-Kamera eignet sich für Schnappschüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein kratzfestes Display hat das Nokia 3310 nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 3310 hat eine typische Handy-Zahlentastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ist vorhanden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Mikro-USB-Anschluss befindet sich oben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten am Nokia 3310 sind beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku im Nokia 3310 ist auswechselbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Single-SIM-Variante des Nokia 3310 hat noch einen Steckplatz für Speicherkarten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 3310 gibt es auch als Dual-SIM-Ausführung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das neue Nokia 3310, rechts das Nokia 3410 von 2001 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das neue Nokia 3310, rechts das Nokia 3410 von 2001 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das ZTE Blade L110, rechts das Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Blade L110 kostet so viel wie das Nokia 3310. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Nokia 3310 läuft Opera Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Links das neue Nokia 3310, rechts das Nokia 3410 von 2001 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mobiltelefone mit Farbdisplays und Handykameras waren noch nicht gebräuchlich: Auch Handys anderer Hersteller hatten meist ein monochromes Display. Entsprechend gab es auch kaum Handys mit Kameras, denn es machte wenig Freude, Fotos auf einem kleinen Bildschirm in monochrom zu betrachten.

Akkulaufzeit von wenigen Tagen waren kein Thema

Aber so ein Monochrom-Display und die damit verwendete Displaytechnik hatten unschlagbare Vorteile: Das Ablesen der Informationen im Sonnenlicht war damit absolut problemlos möglich. Und außerdem war damit eine besonders lange Akkulaufzeit realisierbar. Damals war es durchaus üblich, sein Handy nur alle ein oder zwei Wochen aufzuladen. Häufigeres Aufladen war nur nötig, wenn sehr, sehr viel telefoniert wurde. Und das kam aufgrund der hohen Kosten nur selten vor.

Der letzte Schrei waren sogenannte Dual-Band-Handys. Die waren in der Lage, in den beiden GSM-Netzen 900 und 1.800 MHz zu funktionieren. An UMTS war noch nicht zu denken und mobile Datennutzung spielte nahezu keine Rolle am Markt.

  • Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das große Display des Nokia 3310 ist auch unter Sonnenlicht gut ablesbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nokia 3310 hat hinten eine 2-Megapixel-Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 2-Megapixel-Kamera eignet sich für Schnappschüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein kratzfestes Display hat das Nokia 3310 nicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 3310 hat eine typische Handy-Zahlentastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse ist vorhanden.  (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Mikro-USB-Anschluss befindet sich oben. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tasten am Nokia 3310 sind beleuchtet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku im Nokia 3310 ist auswechselbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Single-SIM-Variante des Nokia 3310 hat noch einen Steckplatz für Speicherkarten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Nokia 3310 gibt es auch als Dual-SIM-Ausführung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das neue Nokia 3310, rechts das Nokia 3410 von 2001 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das neue Nokia 3310, rechts das Nokia 3410 von 2001 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links das ZTE Blade L110, rechts das Nokia 3310 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Blade L110 kostet so viel wie das Nokia 3310. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem Nokia 3310 läuft Opera Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Links das neue Nokia 3310, rechts das Nokia 3410 von 2001 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zahlentastaturen zur Eingabe von Texten waren üblich. Damit konnten Nutzer nach einer kurzen Einlernphase schnell schreiben. Das Tippen von Kurzmitteilungen wurde mit einer Technik namens T9 vereinfacht. Damit versuchte das Handy zu erahnen, welches Wort getippt werden sollte, und machte passende Vorschläge. Allerdings schlug das System mitunter die absonderlichsten Wörter vor.

Das Original-3310 war also für damalige Verhältnisse gut ausgestattet. Der Käufer bekam alles, was er von einem Handy haben wollte. Da zu wenig aktuelle Technik in der Neuauflage steckt, ist es jetzt ganz anders.

Gute Ausstattung damals, schwache Ausstattung heute 

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solkar 15. Jul 2017

Ich bin mir gar nicht mal so sicher, ob es beim neuen 3310 wirklich so sehr um die...

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tillejo 14. Jul 2017

Eigentlich eine gute Idee. Ich bin gerade im Ausland und habe mein Smartphone ist kaputt...

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css_profit 14. Jul 2017

https://www.test.de/Nokia-3310-Retro-Handy-mit-einem-Akku-fuer-die-Ewigkeit-5203997-0/

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Bruce Wayne 14. Jul 2017

diese Unzerstörbarkeit ist wirklich nur ein Internet Gag, Es gab da mal ein Nokia, was...

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Bruce Wayne 14. Jul 2017

so bescheuert dein post auch ist. ich muss zustimmen. das alte nokia ist tot. und das...

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