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Nokia 3 im Test: Smartphone mit Saft, aber ohne Kraft

Mit dem Nokia 3 hat HMD Global auch ein Einsteigergerät im neuen Smartphone-Portfolio. Für 150 Euro erhalten Käufer ein gut verarbeitetes Smartphone mit purem Android, das mitunter aber Performance-Schwierigkeiten aufweist.

Ein Test von Björn Brodersen/Areamobile veröffentlicht am
Das Nokia 3 von HMD Global
Das Nokia 3 von HMD Global (Bild: Areamobile)

HMD Globals Nokia 3 ist das günstigste der ersten drei Nokia-Smartphones des finnischen Herstellers. Das Gerät gibt es seit kurzem für 150 Euro zu kaufen und hat einige Funktionen, die wir von einem Einsteiger-Smartphone nicht erwartet hätten. An anderer Stelle hingegen überzeugt das Nokia 3 weniger. Ob der Preis für das Einsteiger-Smartphone angebracht ist, haben wir uns im Test angeschaut.

Gut verarbeitetes Gehäuse aus Polycarbonat und Aluminium

Inhalt:
  1. Nokia 3 im Test: Smartphone mit Saft, aber ohne Kraft
  2. 5-Zoll-Display mit HD-Auflösung
  3. Mediatek-Prozessor mit begrenzter Power
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Äußerlich macht das Nokia 3 einen guten Eindruck: Zwar liegt das 143 Millimeter lange und 71 Millimeter breite Gerät etwas sperrig in der Hand, weil die Ecken des Aluminiumrahmens nicht besonders stark abgerundet sind. Dies ist allerdings eine Gewöhnungssache, unangenehm fühlt sich das Smartphone nicht an. Bei unserem Testgerät sind sowohl Rahmen als auch alle Kunststoffteile ganz in Schwarz gehalten, das lässt das Gehäuse des Nokia 3 mit rundum glatten Oberflächen wie aus einem Guss erscheinen.

  • Das Nokia 3 hat eine 8-Megapixel-Kamera. (Bild: Areamobile)
  • Die Verarbeitung des Nokia 3 ist sehr gut. (Bild: Areamobile)
  • Das Nokia 3 hat einen 5 Zoll großen Bildschirm mit HD-Auflösung. (Bild: Areamobile)
  • Wie die anderen neuen Nokia-Smartphones liefert HMD Global auch das Nokia 3 mit purem Android aus. (Bild: Areamobile)
  • Installiert ist Android 7.0. (Bild: Areamobile)
  • Mit an Bord ist auch der Google Assistant. (Bild: Areamobile)
  • Löblich: In der Dual-SIM-Version des Nokia 3 lassen sich zwei SIM-Karten und eine Micro-SD-Karte gleichzeitig nutzen. (Bild: Areamobile)
  • Ein mit dem Nokia 3 aufgenommenes Foto (Bild: Areamobile)
  • Ein mit dem Nokia 3 aufgenommenes Foto (Bild: Areamobile)
  • Ein mit dem Nokia 3 aufgenommenes Foto (Bild: Areamobile)
Wie die anderen neuen Nokia-Smartphones liefert HMD Global auch das Nokia 3 mit purem Android aus. (Bild: Areamobile)

Das Design ist schlicht: Selbst die schmalen, etwas wackelig sitzenden, aber einen markanten Druckpunkt aufweisenden Seitentasten sowie die an Vorder- und Rückseite angebrachten Markenlogos fallen kaum auf. Die Hauptkamera fügt sich nahezu nahtlos in die ebene Rückseite ein - laut Hersteller beträgt der Höhenunterschied 0,2 Millimeter - und auch am Übergang von Rahmen zu Display-Einheit ist nur ein ganz leichter Absatz zu erfühlen. Das Deckglas des Bildschirms ist nicht nur an den Ecken abgerundet, sondern an den Kanten auch leicht gewölbt - an Smartphones dieser Preisklasse ein selten vorzufindendes Merkmal.

Unebene Spaltmaße sind an dem Testgerät nicht zu finden, auf Druck gibt die fest sitzende Rückschale kein Knarzen von sich. Die Klinkenbuchse für kabelgebundene Kopfhörer sitzt an der Oberkante des Nokia 3, der Micro-USB-2.0-Anschluss an der Unterkante. Der Lautsprecher strahlt ebenfalls nach unten ab, so dass der Ausgang bei dem auf dem Rücken liegenden Gerät nicht verdeckt wird. Für die Navigationstasten setzt Hersteller HMD Global auf kapazitive Schaltflächen unterhalb des Displays. Leider sind die Sensortasten nicht beleuchtet, was die Navigation in schlechter Beleuchtung erschwert.

Getrennte Einschübe für SIM- und SD-Karten

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An der linken Gehäuseseite hat das Nokia 3 zwei Einschübe für Nano-SIM-Karten und die SD-Karte. Nutzer können zwei Mobilfunkanschlüsse auf dem Gerät parallel verwenden. Dass HMD Global Steckplätze für drei Karten bereithält, ist nicht unbedingt üblich - bei vielen preiswerten Geräten wird der zweite SIM-Platz gerne mit dem SD-Platz kombiniert.

5-Zoll-Display mit HD-Auflösung 
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Anonymer Nutzer 18. Aug 2017

Um nochmal das Wort "klassisch" aufzugreifen. Da HMD kein eigenes Ökosystem pflegt...

narea 18. Aug 2017

gsmarena suchen, da gibt es Fotovergleiche von Smarphones. Da sieht man dann die...

Topf 17. Aug 2017

M.P., +100000 für deine Mühe, nachträgliche Recherche und Belege deiner Thesen! Dieser...

Crossfire579 17. Aug 2017

Kein Mediatek, Snapdragon 800. Bin ja nicht lebensmüde. Ist nen Nexus 5.

visi0nary 17. Aug 2017

Das Problem ist größtenteils, dass sich MTK nicht an Schnittstellen zum Android...


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