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Das Nokia 3 von HMD Global
Das Nokia 3 von HMD Global (Bild: Areamobile)

Mediatek-Prozessor mit begrenzter Power

Die vier Cortex-A53-Kerne des 64-Bit-fähigen Mediatek-Prozessors im Nokia 3 sind auf 1,3 GHz getaktet und erreichen in den Benchmark-Tests entsprechend keine Spitzenwerte: 1.524 Punkte im Multi-Core-Modus des Geekbench-Benchmarks ist ein Ergebnis an der unteren Leistungsgrenze. Auch mit der Grafikleistung ordnet sich das Nokia 3 in Benchmark-Tests am unteren Ende der Rangliste ein: Nur 6 fps schafft das Gerät im T-Rex-Offscreen-Test von GFXBench.

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  • Das Nokia 3 hat eine 8-Megapixel-Kamera. (Bild: Areamobile)
  • Die Verarbeitung des Nokia 3 ist sehr gut. (Bild: Areamobile)
  • Das Nokia 3 hat einen 5 Zoll großen Bildschirm mit HD-Auflösung. (Bild: Areamobile)
  • Wie die anderen neuen Nokia-Smartphones liefert HMD Global auch das Nokia 3 mit purem Android aus. (Bild: Areamobile)
  • Installiert ist Android 7.0. (Bild: Areamobile)
  • Mit an Bord ist auch der Google Assistant. (Bild: Areamobile)
  • Löblich: In der Dual-SIM-Version des Nokia 3 lassen sich zwei SIM-Karten und eine Micro-SD-Karte gleichzeitig nutzen. (Bild: Areamobile)
  • Ein mit dem Nokia 3 aufgenommenes Foto (Bild: Areamobile)
  • Ein mit dem Nokia 3 aufgenommenes Foto (Bild: Areamobile)
  • Ein mit dem Nokia 3 aufgenommenes Foto (Bild: Areamobile)
Das Nokia 3 hat eine 8-Megapixel-Kamera. (Bild: Areamobile)

Für grafisch aufwendige Spiele ist das Nokia 3 entsprechend nicht geeignet. Das zeigt auch das Ergebnis im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMark: Hier erreicht das Smartphone nur 3.690 Punkte. Ein Spiel wie Oz: Broken Kingdom ruckelt auf dem Nokia 3 selbst in der niedrigsten Auflösung und das Gerät läuft dabei unangenehm warm. Lange Ladezeiten müssen Nutzer beim Spielen ohnehin in Kauf nehmen, selbst andere Apps starten auf dem Gerät recht träge.

Kamera macht mittelmäßige Bilder

Die Kameraausstattung des Nokia 3 ist weniger gut als die des Nokia 6: Das Smartphone hat auf Vorder- und Rückseite jeweils eine 8-Megapixel-Kamera mit Anfangsblenden von f/2.0 und Autofokus. Der rückseitigen Hauptkamera steht ein schwacher LED-Blitz zur Seite. Neben Kamerafunktionen wie HDR und Selbstauslöser bietet das Menü auch die Auswahl unter verschiedenen Szenen mit voreingestellten Belichtungsprofilen sowie - überraschend für die Preisklasse des Smartphones - einen Modus für manuelle Einstellungen von ISO-Wert, Belichtung und Weißabgleich.

Die Bildqualität der mit den Automatikeinstellungen geschossenen Fotos enttäuscht: Auf allen Testbildern sind in einigen Bereichen Bildrauschen und verschwommene Artefakte zu erkennen - selbst auf den bei hellem Tageslicht aufgenommenen Fotos. Sobald die Lichtbedingungen schwieriger werden, etwa bei Regenwetter oder bei Aufnahmen in Innenräumen ohne besondere Beleuchtung, dominieren die verwaschenen Bereiche. Für mehr als spontane Schnappschüsse von Aktivitäten im Freien zum Teilen in Netzwerken oder Chats eignet sich die Kamera des Nokia 3 nicht. Die fast gleichteuren Konkurrenzmodelle Gigaset GS170 und Huawei Y6 (2017) liefern detailreichere Bilder ab.

Das Nokia 3 gibt es wahlweise als Single-SIM- oder als Dual-SIM-Gerät zu kaufen. Für mobile Datenübertragungen unterstützt es neben UMTS mit HSPA+ auch Cat4-LTE mit bis zu 150 MBit/s im Downstream. Weitere drahtlose Datenschnittstellen sind Bluetooth 4.1 und NFC. Während des Tests haben wir beim Mobilfunkempfang keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Sprachqualität ist überraschend gut: Die Stimmen der Gesprächspartner waren bei den üblichen Testtelefonaten sehr klar und deutlich zu verstehen, Hintergrundrauschen war dabei kaum zu vernehmen.

Akku ohne Schnellladefunktion

Der fest eingebaute und damit vom Anwender nicht ohne weiteres auswechselbare Lithium-Ionen-Akku hat eine Kapazität von 2.630 mAh. HMD Global verspricht eine Sprechzeit von bis zu 7,5 Stunden und eine Standby-Zeit von bis zu 380 Stunden. In unserem Test liefert das Smartphone eine ordentliche Akkulaufzeit ab.

Mit einer Akkuladung hält das Smartphone 6,5 Stunden lang beim Streamen von Youtube-Videos im WLAN bei stärkster Display-Beleuchtung durch. Bei mittlerer Bildschirmhelligkeit steigert sich die Zeitspanne auf 8 Stunden. Der alltagsnahe Benchmark von PCMark gibt für das Gerät eine Akkulaufzeit von knapp 7 Stunden bei maximaler Display-Helligkeit aus. Bei üblicher Mischnutzung sollte damit jeder locker über einen ganzen Tag kommen, bevor der Energiespender wieder aufgefrischt werden muss.

Für das Aufladen des komplett entleerten Akkus müssen Nutzer knapp drei Stunden einrechnen. Nach einer Stunde beträgt der Ladestand des zuvor ausgelaugten Akkus gerade mal 35 Prozent - einen Schnelllademodus hat das Nokia 3 nicht.

 5-Zoll-Display mit HD-AuflösungVerfügbarkeit und Fazit 

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david_rieger 18. Aug 2017

Um nochmal das Wort "klassisch" aufzugreifen. Da HMD kein eigenes Ökosystem pflegt...

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narea 18. Aug 2017

gsmarena suchen, da gibt es Fotovergleiche von Smarphones. Da sieht man dann die...

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Topf 17. Aug 2017

M.P., +100000 für deine Mühe, nachträgliche Recherche und Belege deiner Thesen! Dieser...

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Crossfire579 17. Aug 2017

Kein Mediatek, Snapdragon 800. Bin ja nicht lebensmüde. Ist nen Nexus 5.

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visi0nary 17. Aug 2017

Das Problem ist größtenteils, dass sich MTK nicht an Schnittstellen zum Android...

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