Nokia 1.3 im Test: Nokias preiswertes Android-Smartphone erfordert Geduld

Das Nokia 1.3 ist günstig und kommt mit Android 10 - am Markt gibt es aber bessere Smartphones zum vergleichbaren Preis.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Nokia 1.3 von HMD Global
Das Nokia 1.3 von HMD Global (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

HMD Global ist mit seiner Marke Nokia einer der Hersteller, die zuverlässig neue Android-Go-Smartphones veröffentlichen und damit das sehr preiswerte Marktsegment bedienen. Das Nokia 1.3 ist das jüngste Modell in dieser Reihe: Mit einem Preis von 109 Euro richtet es sich an Nutzer, die wenig ausgeben wollen, aber nicht auf Android und die Google-Apps verzichten möchten.

Inhalt:
  1. Nokia 1.3 im Test: Nokias preiswertes Android-Smartphone erfordert Geduld
  2. Gemächliches Tempo mit Android Go
  3. Nokia 1.3: Verfügbarkeit und Fazit

Dafür müssen Käufer Abstriche bei der Hardware und bei der Software machen - ob am Ende dennoch ein akzeptables Nutzungserlebnis herauskommt, hat sich Golem.de im Test angeschaut. Dabei haben wir auch vergleichbar teure Konkurrenzgeräte betrachtet und bessere Alternativen gefunden.

Akku des Nokia 1.3 kann gewechselt werden

Das Nokia 1.3 ist aus Kunststoff gefertigt, die Rückseite ist mit einem sehr feinen Riffelmuster versehen. Um die SIM-Karte oder eine Speicherkarte einzusetzen, muss sie komplett abgenommen werden. Das ist nicht ganz einfach, da Nokia auf eine Einkerbung für den Fingernagel verzichtet. Wir müssen unseren Nagel zwischen Display und Rückschale drücken, was nicht ganz schmerzfrei ist.

Der Vorteil der abnehmbaren Rückseite ist, dass wir auch den Akku austauschen können - das geht bei den meisten Smartphones heutzutage nicht mehr. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt gut: Die Rückschale sitzt sehr fest und lässt sich dadurch schwer lösen, knarzt dafür aber auch nicht. Der geriffelte Kunststoff auf der Rückseite ist griffig.

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Das Display ist 5,71 Zoll groß, damit zählt das Nokia 1.3 mittlerweile zu den eher kleinen Smartphones. Die Auflösung beträgt 1.520 x 720 Pixel, was zu einer Pixeldichte von 295 ppi führt. Bildschirminhalte werden ausreichend scharf angezeigt, bei genauem Hinschauen ist bei Details wie beispielsweise kleiner Schrift allerdings ein Treppeneffekt sichtbar. Die Farben sind eher kühl und dezent, einstellen können wir die Farbwiedergabe nicht. Für ein Smartphone in dieser Preiskategorie ist die Blickwinkelstabilität ausreichend gut.

  • Das Nokia 1.3 hat einen 5,71 Zoll großen, relativ stark spiegelnden BIldschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des Smartphones ist aus Kunststoff. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat ein Objektiv, verwendet einen 8-Megapixel-Sensor und macht mittelmäßige Fotos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Nokia 1.3 ist gut. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nokia 1.3 hat eine Klinkenbuchse für Kopfhörer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Geladen wird das Smartphone per Micro-USB-Kabel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite ist abnehmbar, der Akku kann entsprechend getauscht werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Nokia 1.3 hat einen 5,71 Zoll großen, relativ stark spiegelnden BIldschirm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Im Inneren steckt Qualcomms Snapdragon 215, ein SoC aus der unteren Leistungsklasse mit vier Kernen und einer maximalen Taktrate von 1,3 GHz. Der Arbeitsspeicher ist 1 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 16 GByte. Entsprechend werden die meisten Nutzer auf eine Speicherkarte angewiesen sein, ein Steckplatz ist eingebaut.

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Gemächliches Tempo mit Android Go 
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Talhawkins 04. Mai 2020

Der Autor ist ein Phänomen... 2012 brauchte er noch eine Lupe um auf einem iPad 3 mit 264...

loktron 04. Mai 2020

ordentlichen Kameras, SD 765 und etwas schickerem Screen für 300-400¤ mehr dann kaufe ich...

TrollNo1 29. Apr 2020

Einige Redmis haben ja Android One, da sollten die Updates sehr schnell kommen...


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