Noctua: Wenn ein 120-mm-Kühler mit dem Doppelturm mithält

Nachdem Noctua mit dem NF-A12x25 einen sehr guten Lüfter veröffentlicht hat, folgt eine Anpassung des NH-UH12-Kühlers: Dank mehr Heatpipes und Lamellen und besagtem Propeller ist er so stark wie der NH-D15. Zudem gibt es neue Modelle für Intels kommenden 28-Kerner.

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Neuer NH-U12 mit fast spaltlosem 120-mm-Lüfter (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Auf der Komponentenmesse Computex 2018 hat Noctua erläutert, an welchen CPU-Kühlern die Österreicher derzeit arbeiten: Der Fokus liegt dabei auf Modellen, die den neuen NF-A12x25 (Test) genannten 120-mm-Lüfter verwenden oder den sich in Entwicklung befindlichen 140-mm-Ableger nutzen sollen. Das Luxusproblem dabei ist, dass der NF-A12x25 so stark abschneidet, dass damit ausgerüstete Kühler selbst mit dem bisherigen Topmodell NH-D15 mithalten.

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Noctua überarbeitet derzeit den beliebten NH-U12S, wobei die neue Version wohl ohne S-Suffix auskommen wird. Sie hat sieben statt fünf Heatpipes und breitere Alu-Lamellen, was den Kühler mächtiger macht. Mit zwei NF-A12x25 liefert die fünfte Revision des NH-U12S in etwa die gleiche Leistung wie der NH-D15, ein Doppelturmkühler mit zwei 150-mm-Lüftern.

  • Prototyp eines neuen NH-U12 mit fast spaltlosem 120-mm-Lüfter (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Prototyp eines neuen NH-U12 mit fast spaltlosem 120-mm-Lüfter (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Prototyp eines neuen NH-U12 mit fast spaltlosem 120-mm-Lüfter (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Potenzielle Nachfolger des NH-U14 und NH-D15 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Drei Kühler für Intels Sockel LGA 3647  (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Prototyp eines Tischventilators basierend auf dem NF-A12x25 (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Prototyp eines neuen NH-U12 mit fast spaltlosem 120-mm-Lüfter (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Also entwickelt Noctua einen Nachfolger des NH-U14 als Single-Tower und einen Nachfolger des NH-D15 als Dual-Tower, wobei die Einzelturmvariante momentan besser abschneidet. Das 140-mm-Pendant des NF-A12x25 erreicht hingegen bisher nicht die gewünschte Performance, also wird er vorerst intern weiter optimiert.

Für AMDs Threadripper v2 hat Noctua bereits drei TR4-Varianten von unter anderem dem NH-U12S im Angebot, für Intels monströsen Sockel LGA 3647 allerdings keine. Das ändert sich in absehbarer Zeit, da angepasste Modelle basierend auf dem NH-U12 und dem NH-U14 und einem 90-mm-Doppelturm mit entsprechenden Coldplates sowie Montage-Kits erscheinen werden. Intel plant eine 28-Kern-CPU mit über 200 Watt für Workstation als Konter zu den 32-Core-Threadripper-Chips, die für Sommer 2018 angesetzt sind.

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Wem der NH-U12S für knapp 60 Euro Straßenpreis zu teuer ist, für den hat Noctua eine Redux-Variante: Sie nutzt einen leicht modifizierten NF-P12-Lüfter und die Lamellen sind nur auf die Heatpipes gesteckt statt verlötetet. Nach einigen Jahren im Betrieb steigt dadurch die CPU-Temperatur um wenige Grad Celsius, dafür soll der Redux-Kühler auch nur 40 Euro kosten.

Und wer passend zum Wetter einen Tischventilator wünscht: Auf Basis des NF-A12x25 hat Noctua ein Modell mit gerichtetem Luftstrom und weiteren Kniffen gebaut, das tatsächlich in den Handel kommen soll.

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