Noctua NH-D15: Ein Doppelturm, sie alle zu kühlen
45 Lamellen, sechs Heatpipes, zwei Kühltürme und 1.320 Gramm Gewicht: Noctuas NH-D15 ist in jeglicher Hinsicht ein bisschen größer als der NH-D14 von 2009. Mehr als drei Jahre haben die Österreicher am Nachfolger des legendären Silent-Kühlers gearbeitet, nach mehreren Verzögerungen ist der Noctua NH-D15 nun erhältlich.
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Der grundlegende Aufbau des vollständig vernickelten Kühlers ist unverändert: Sechs U-förmig gebogene Kupfer-Heatpipes stecken in einer Bodenplatte (Coldplate) aus dem gleichen Material und verbinden sie mit zwei Kühltürmen aus verlöteten Aluminiumlamellen. Diese sind mit 150 statt 140 Millimetern ein wenig breiter als beim NH-D14 und auch die Heatpipes stehen weiter auseinander, dafür sind die Lamellen enger gestaffelt. Dies hat zur Folge, dass die Abwärme über eine größere Oberfläche verteilt und von dort von zwei 150-Millimeter-Lüftern abgeführt wird.
Die beiden NF-A15 mit PWM-Steuerung rotieren mit 1.500 Umdrehungen pro Minute, im Rahmen integrierte Vibrationspuffer und das selbststabilisierende Öldrucklager sorgen für eine besondere Laufruhe. Mittel eines beigelegten Adapters verringert sich die Drehzahl auf 1.200 pro Minute, mit manueller Steuerung sind minimal 300 Umdrehungen pro Minute möglich. Unter den Lüftern sind 64 Millimeter Platz, das reicht auch für Speichermodule mit hohen Heatspreadern.
Dank des Secufirm-2-Montagesystemes ist der Noctua NH-D15 zu den Sockeln 2011, 1150, 1155, 1156, AM2(+), AM3(+), FM1 und FM2(+) kompatibel. Den Kontakt zum Prozessor stellt die mitgelieferte NT-H1-Wärmeleitpaste her. Noctua bietet den NH-D15 ab Mittel April für 90 Euro an, die Garantie beträgt sechs Jahre – inklusive der Unterstützung neuer Sockel.
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