• IT-Karriere:
  • Services:

Noch kein Standard: Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apple unterstützt den Qi-Standard, um seine neuen iPhones aufzuladen. Doch für mehrere Geräte hat Apple eine Airpower genannte Ladestation vorgestellt. Die kleine Matte und die dort verbaute Technik sollen bald Teil des Qi-Standards werden. Bis die Matte auf den Markt kommt, vergeht aber noch Zeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Matte, um drei Geräte zu laden.
Eine Matte, um drei Geräte zu laden. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Der derzeitige Qi-Standard des Wireless Power Consortium (WPC) reicht Apple nicht. Für das Laden mehrerer Geräte gleichzeitig hat Apple die Airpower-Matte vorgestellt. Diese bietet genug Platz, um ein iPhone, eine Apple Watch Series 3 und die Air Pods gleichzeitig zu laden. Letzteres funktioniert allerdings nur mit einer neuen Ladeschale, die extra gekauft werden muss.

Stellenmarkt
  1. Elektrobit Automotive GmbH, Bangalore (Indien)
  2. Allianz Beratungs und Vertriebs-AG, München-Unterföhring

Apple will die Technik nicht für sich behalten. Auf der iPhone-Veranstaltung gab das Unternehmen an, dass es mit WPC daran arbeite, dieses Konzept zu einem Teil des Qi-Standards zu machen. Aus Apples Sicht sei das sinnvoll, da jetzt mehrere Produkte gleichzeitig aufgeladen werden müssen - zumindest bei Anwendern, die auch gleich mehrere der angekündigten Geräte anschaffen.

  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
  • Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)
Apple Air Power ist eine Induktionsladestation. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple mit einem proprietären Mechanismus vorgeprescht ist, der später Teil eines Standards wurde. Zwar neigt Apple zu proprietären Techniken, wie etwa Lightning oder das drahtlose Laden der alten Apple Watches, doch mit dem Mini-Displayport gab es einen proprietären Anschluss, der zuerst bei Apple zu finden war und später von der Vesa übernommen wurde. Für einige Jahre fand sich der Standard in zahlreichen kleinen Geräten, bis auch dieser Anschluss zu groß wurde und von USB Typ C bei sehr kompakten Geräten abgelöst wurde.

Bis es bei Qi soweit ist, wird es allerdings noch dauern - und zwar so lange, dass das Unternehmen nur das Jahr 2018 für die Verfügbarkeit der Airpower-Matte angab. Ein Preis wurde nicht genannt und auch nicht, wann und ob die Technik tatsächlich Teil des Qi-Standards wird. Prinzipiell muss sich Apple in dem Konsortium erst einmal durchsetzen, d Marktmacht des Unternehmens dürfte aber dabei helfen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

Netspy 13. Sep 2017

Wenn nur gut ist, was abwärtskompatibel ist, dann wäre wir jetzt noch beim Steinbeil...

My1 13. Sep 2017

naja bei Wireless sollte das netzteil und die abgabe vom Wireless schon etwas höher sein...

Dennisb456 13. Sep 2017

www.seidseit.de


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test: Amazon hängt Google ab
Echo Dot mit Uhr und Nest Mini im Test
Amazon hängt Google ab

Amazon und Google haben ihre kompakten smarten Lautsprecher überarbeitet. Wir haben den Nest Mini mit dem neuen Echo Dot mit Uhr verglichen. Google hat es sichtlich schwer, konkurrenzfähig zu Amazon zu bleiben.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Digitale Assistenten Amazon verkauft dreimal mehr smarte Lautsprecher als Google
  2. Googles Hardware-Chef Osterloh weist Besuch auf smarte Lautsprecher hin
  3. Telekom Smart Speaker im Test Der smarte Lautsprecher, der mit zwei Zungen spricht

Quantencomputer: Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits
Quantencomputer
Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits

Gebaut für eine Kühlung mit flüssigem Helium ist Horse Ridge wohl der coolste Chip, den Intel zur Zeit in Entwicklung hat. Er soll einen Quantencomputer steuern, dessen Qubits mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zurechtkommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. AWS re:Invent Amazon Web Services bietet Quanten-Cloud-Dienst an
  2. Quantencomputer 10.000 Jahre bei Google sind 2,5 Tage bei IBM
  3. Google Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

    •  /