Noch ein Messenger: Google führt Chat-Funktion für Youtube-App ein

Allo und Hangouts scheinen Google nicht auszureichen - auch in Youtube können Nutzer jetzt miteinander chatten. Die Funktion ist Teil einer neuen Möglichkeit, Videos zu teilen: Anstatt den Umweg über eine externe Chat-App zu nehmen, können Youtube-User jetzt Video-Links direkt an andere Nutzer schicken.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neue Messenger-Funktion von Youtube
Die neue Messenger-Funktion von Youtube (Bild: Youtube)

Google hat eine neue Funktion für Youtube vorgestellt: Nutzer können Videos direkt innerhalb der Youtube-App mit anderen Usern teilen und mit diesen chatten. Bisher funktionierte das nur über andere Apps, als Link über einen Messenger oder in einer E-Mail.

Stellenmarkt
  1. Senior Software Engineer (m/f/d) Java
    IDnow GmbH, München, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Berufseinstieg SAP-Berater*in (m/w/d)
    Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Hamburg, Frankfurt, Wetzlar, Köln, Stuttgart
Detailsuche

Die neue Teilen-Funktion ist wie ein Chat aufgebaut. Schickt ein Nutzer einem anderen ein Video, wird eine Unterhaltung gestartet. Diese sieht aus wie die Oberfläche einer herkömmlichen Chat-App und kann ebenso benutzt werden.

  • Die neue Chat-Funktion der Youtube-App (Bild: Youtube)
  • Die neue Chat-Funktion der Youtube-App (Bild: Youtube)
Die neue Chat-Funktion der Youtube-App (Bild: Youtube)

Nutzer können auf zugeschickten Videolink direkt antworten

Derjenige, der den Link zum Video bekommen hat, kann direkt darauf antworten und eine Unterhaltung beginnen. Auch eine Antwort mit einem weiteren Video ist möglich: Dafür müssen Nutzer offenbar nicht den Chat verlassen. In der Antwortzeile gibt es ein Icon, über das direkt ein weiteres Video in die Unterhaltung eingebunden werden kann.

So praktisch eine direkt in Youtube eingebaute Chat-Funktion sein mag, so fraglich ist deren Einführung angesichts Googles bisherigem Portfolio an Chat-Apps. Mit Hangouts und besonders Allo gibt es zwei Chat-Anwendungen von Google, die das Unternehmen im Falle von Allo auch stark beworben hat.

Google baut sich seine Konkurrenz zu Allo selbst

Golem Akademie
  1. Mobile Device Management mit Microsoft Intune
    22.-23. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Google hatte Allo auf der Google I/O 2016 vorgestellt. Der Messenger soll Nutzer mit einer eingebauten KI unterstützen und bietet auch den Google Assistant als Chat-Bot an. Die Chat-Funktion in Youtube mag für Nutzer der App praktisch sein, gleichzeitig ist sie aber auch eine Konkurrenz für die eigenen Chat-Anwendungen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Yian 10. Aug 2017

Ein in-App-Chat kann sehr vorteilhaft sein bei eBay Kleinanzeigen können...

Yian 10. Aug 2017

nicht Schrott aber furchtbar ist diese YouTube App, besonders schmerzt sie unter iOS...

sphere 08. Aug 2017

Ah, interessant - vermutlich bedeutet es einfach, dass der neue Dienst dann überall da...

Axido 08. Aug 2017

... wenn man nicht in jedem Satz darauf hingewiesen würde, dass Google schon Allo oder...

Lemo 08. Aug 2017

... einfach ein anderes Produkt nachzuahmen. Welchen Mehrwert soll mir das jetzt bringen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
William Shatner
Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn

Energie! Noch im Oktober 2021 fliegt William "Kirk" Shatner möglicherweise mit Jeff Bezos ins All.

William Shatner: Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn
Artikel
  1. Browser: Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox
    Browser
    Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox

    Microsoft hat Edge auf den aktuellen Xbox-Konsolen aktualisiert. Jetzt lässt sich der Browser fast wie am PC per Maus und Tastatur bedienen.

  2. 600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
    600 Millionen Euro
    Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

    Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

  3. MacOS Monterey Beta: Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung
    MacOS Monterey Beta
    Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung

    Die neueste Beta von MacOS Monterey beinhaltet Hinweise auf ein neues MacBook Pro 16 Zoll, dass ein Display mit 3456 x 2234 Pixel Auflösung haben soll.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /