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Noch 2013: Google Glass soll unter 1.500 US-Dollar kosten

Google hat erstmals einen ungefähren Preis und das Erscheinungsdatum für seine Augmented-Reality-Brille Google Glass auf dem Markt genannt.
/ Achim Sawall
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Google Glass - eine Datenbrille mit dezentem Interface (Bild: Google)
Google Glass - eine Datenbrille mit dezentem Interface Bild: Google

Google wird eine schickere Endkundenversion von Project Glass für unter 1.500 US-Dollar anbieten. Google Glass soll zudem noch bis Ende des Jahres 2013 erscheinen. Das berichtet das Magazin The Verge(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf offizielle Angaben aus dem Internetkonzern.

Die Google-X-Sparte arbeitet unter Führung von Firmenmitbegründer Sergey Brin an Google Project Glass, einem Forschungsprojekt, das Informationen in das Sichtfeld einer Brille einblendet.

Im vergangenen Juni 2012 nahm Google die ersten Vorbestellungen für die Explorer-Version von Glass für Entwickler an. Wann das Projekt Glass auf dem Massenmarkt erhältlich sein wird, wurde jedoch bisher noch nicht bekanntgegeben. Den Kreis der Personen, die vorab Zugriff auf die Technik und die APIs erhalten, hatte Google in der vergangenen Woche ausgedehnt . Waren es anfangs nur Entwickler, sucht Google nun Kreative aus den USA, die sich für den Zugang zur Datenbrille bewerben können. Wer Erfolg hat, kann eine der Brillen für 1.500 US-Dollar vorbestellen.

Wie es sich anfühlt, durch Google Glass zu schauen
Wie es sich anfühlt, durch Google Glass zu schauen (02:15)

Im Mai 2012 hatte Brin gesagt, er hoffe, dass Glass irgendwann im kommenden Jahr verfügbar sein werde.

Mit dem Sprachkommando "Ok Glass, take a picture" kann laut einem Video ein Foto mit der Kamera der Brille aufgenommen werden. Videos lassen sich mit dem Kommando "Ok Glass, record video" aufzeichnen oder als Hangout-Livestream mit anderen teilen ("hang out with ...").

Mit der Brille lassen sich Navigationshinweise ins Sichtfeld einblenden. In dem Film wird gezeigt, wie einem Glass-Nutzer eine Sperrung der U-Bahn angezeigt wird, als dieser sich dem Eingang eines Bahnhofs nähert. Alternativ bietet ihm Glass ungefragt die Route für den Fußweg zu seinem Ziel an, an dem er sich zuvor über ein soziales Netzwerk verabredet hatte.


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