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Nobelpreis: Physiknobelpreis für topologische Phasenübergänge

Der Physiknobelpreis 2016 geht an an die Briten David Thouless, John Kosterlitz und Duncan Haldane für die Entdeckung topologischer Phasen von Materie und ihrer quantenphysikalischen Phasenübergänge.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Die Nobelpreisträger in Physik von 2016 (Bild: Nobelpreiskomitee)
Die Nobelpreisträger in Physik von 2016 Bild: Nobelpreiskomitee

Die britischen Forscher David James Thouless(öffnet im neuen Fenster) , John Michael Kosterlitz(öffnet im neuen Fenster) und Frederick Duncan Michael Haldane(öffnet im neuen Fenster) teilen sich in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik. Die Physiker sind an Forschungseinrichtungen in den USA beschäftigt.

Der Preis wird 2016 von der Nobelpreisstiftung verliehen. Die Wissenschaftler werden für die Entdeckung von Oberflächenphänomenen in der Quantenphysik geehrt, die bei dünnen Filmen von superfluidem Helium entdeckt wurden. Auf Supraleitern, die Magnetfelder aus ihrem Innern fernhalten, entstehen ganz ähnliche Oberflächenphänomene. Dabei entstehen auf der Oberfläche Wirbel, deren Eigenschaften sich abhängig von der Temperatur in einem Phasenübergang(öffnet im neuen Fenster) plötzlich ändern können.

Der Effekt liefert unter anderem die theoretische Erklärung für die Entstehung des Quanten-Hall-Effekts(öffnet im neuen Fenster) .

Am 10. Dezember wird der Preis bei einer Gala in Stockholm und Oslo verleihen


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