Nobelpreis: Chemie-Nobelpreis für molekulare Maschinen

Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hat den Nobelpreis für Chemie im Jahr 2016 an den Franzosen Jean-Pierre Sauvage(öffnet im neuen Fenster) , den Briten Sir J. Fraser Stoddart(öffnet im neuen Fenster) und den Niederländer Bernard L. Feringa(öffnet im neuen Fenster) für die Entwicklung und Synthese molekularer Maschinen verliehen.
Molekulare Maschinen wurden schon 1959 von dem Nobelpreisträger und Physiker Richard P. Feynman in der berühmten Vorlesung There is plenty of Room at the Bottom(öffnet im neuen Fenster) vorhergesagt.
Die modernen Maschinen bestehen aus organischen Molekülen, besitzen aber keine eigene Energiequelle für die Bewegung. Sie müssen von außen durch Licht angetrieben werden. Wofür genau diese Maschinen eines Tages dienen werden, ist derzeit noch nicht klar.
Fraser Stoddart sagte im Interview: "Ich fühle mich ein wenig wie die Wright Brothers 1903. Damals fragten die Leute, was man mit diesen fliegenden Maschinen tun soll. Heute haben wir die Boeing 747 und noch viel mehr."
Ein Artikel über die genauen Funktionsweisen, die Entdeckung und die Konstruktion der ersten echten molekularen Maschinen folgt.
Bereits gestern wurde der Nobelpreis in Physik für die theoretische Beschreibung der Eigenschaften topologischer Isolatoren vergeben. Einen Artikel dazu gibt es hier .



