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No-Touch Robotics:
Schallwellen werden zum Kleinteile-Spediteur

Ein Schweizer Forscher sperrt Objekte mit Hilfe von Schall berührungslos in einen unsichtbaren Käfig. Das verhindert, dass sie durchs Zupacken zerbrechen.
/ Wolfgang Kempkens
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Der Schallwellenkäfig ist ein Transportgefäß für sehr, sehr empfindliche Gegenstände. (Bild: ETH Zürich/Stefan Weiss)
Der Schallwellenkäfig ist ein Transportgefäß für sehr, sehr empfindliche Gegenstände. Bild: ETH Zürich/Stefan Weiss

Schallwellen machen Besucher von Konzerten glücklich und Embryos im Mutterleib sichtbar. Sie lassen Staubteilchen vor den Membranen mächtiger Basslautsprecher tanzen, sie finden metallische Schätze in der Erde und U-Boote in den Meeren. Kurzum: Sie sind für vieles zu gebrauchen – und künftig sogar als Transportbehälter.

Es klingt verrückt, scheint aber zu klappen. Marcel Schuck, der an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich am Labor für Leistungselektronik promoviert hat und jetzt als ETH-Pioneer-Fellow forscht, hat einen berührungslosen Greifer für einen Roboterarm entwickelt und erfolgreich getestet. Er nennt sein Projekt No-Touch Robotics(öffnet im neuen Fenster) .

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