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Glenn Greenwald auf einer Preisverleihung am 11. April 2014 in New York
Glenn Greenwald auf einer Preisverleihung am 11. April 2014 in New York (Bild: Eduardo Munoz/Reuters)

No place to hide: Sony und Bond-Produzenten verfilmen Snowdens Geschichte

Glenn Greenwald auf einer Preisverleihung am 11. April 2014 in New York
Glenn Greenwald auf einer Preisverleihung am 11. April 2014 in New York (Bild: Eduardo Munoz/Reuters)

Glenn Greenwalds soeben erschienenes Buch über die NSA-Spähaffäre und Edward Snowden soll verfilmt werden. Sony Pictures hat sich die Rechte gesichert und die Produzenten der James-Bond-Filme mit der Umsetzung beauftragt.

Kurz nachdem Glenn Greenwalds Buch "No place to hide" am 13. Mai 2014 auf den Markt kam, hat Sony Pictures bekanntgegeben, dass es die Filmrechte dafür erworben hat. Den Preis nannte das Studio nicht, ebenso ist noch nicht bekannt, wann der Streifen erscheinen soll. Aber wer ihn umsetzt steht fest: Eon Productions, die Filmfirma um Michael Wilson und Barbara Broccoli.

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Eon ist seit langem Partner von Sony und vor allem durch die Filme über den britischen Agenten James Bond bekannt. Nun hat Eon die Aufgabe, das Leben des echten Spions Edward Snowden und die Folgen seiner Veröffentlichungen auf die Leinwand zu bringen.

Beratend tätig wird dabei auch Glenn Greenwald sein, der Journalist, dem sich Snowden am umfassendsten anvertraute. Sony erwähnt das in seiner Ankündigung des Projekts zwar nicht ausdrücklich, aber üblich ist bei solchen Verfilmungen, dass der Autor des Originalwerks auch am Drehbuch mitarbeitet.

Greenwald hofft auf politischen Film

Grennwald bezeichnet sich in der Sony-Mitteilung auch als in seiner Jugend "schwer beeinflusst von politischen Filmen", das Studio habe zudem mehrfach bewiesen, dass es "nachdenkliche und fein abgestimmte Filme auf Basis von realen Ereignissen produzieren kann, die das Publikum auch sehen will". Dass aus Snowdens Hacker-Geschichte ein Action-Reißer im Stil der Bond-Filme wird, muss man also offenbar nicht befürchten.

Das Genre des politischen Films hat in den USA eine lange Tradition, die wohl mit "Die Unbestechlichen" 1976 einen ersten Höhepunkt fand. Die Verfilmung der Watergate-Affäre, die zum Rücktritt von Präsident Richard Nixon führte, war nicht nur ein finanzieller Erfolg: Neben 70 Millionen US-Dollar Einspielergebnis bei nur acht Millionen Dollar Produktionskosten wurde das Werk 2010 auch ins das Nationalarchiv der USA aufgenommen, weil es politisch und kulturhistorisch bedeutend ist.

Wie der noch unbetitelte Snowden-Streifen basiert auch "Die Unbestechlichen" auf einem Sachbuch von Journalisten, in diesem Fall Carl Bernstein und Bob Woodward von der Washington Post. Die beiden hatten in monatelanger mühevoller Recherche den Skandal aufgedeckt und dabei nur einen zentralen Informanten, der ihnen immer wieder mit teils verschlüsselten Hinweisen die Richtung wies. Auf einen solchen Datenschatz wie das Snowden-Archiv, auf das Glenn Greenwald Zugriff hat, konnten Journalisten in Zeiten von Bleisatz und Schreibmaschine eben noch nicht zugreifen.


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Anonymer Nutzer 19. Mai 2014

Stimmt,genau so gehen amerikanische Filme ja ständig aus. Ständig bekommt Putin im...

Rababer 15. Mai 2014

? Du meinst das sie es herausbekommen hat, in Zukunft aber glaubt das sie nicht mehr...

Prinzeumel 15. Mai 2014

DEMOkratie nicht verstanden. 6, setzen.

Yes!Yes!Yes! 15. Mai 2014

Und den Verweis auf "Die Unbestechlichen" ignorierst du auch gekonnt. Bei diesem Film...

Yes!Yes!Yes! 15. Mai 2014

Du kennst Edward Snowden nicht?



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