No Man's Sky: Prozedurales All zum Entdecken
Bei einer Preisverleihung des US-Senders Spike TV am Wochenende hat vor allem eine Neuankündigung zum Teil begeisterte Reaktionen im sozialen Netz hervorgerufen: No Man's Sky, ein Weltraumspiel des vierköpfigen Entwicklerstudios Hello Games(öffnet im neuen Fenster) aus dem englischen Guildford. Die wohl größte Besonderheit ist, dass No Man's Sky vollständig prozedural erstellt wird. Jedes "Atom, Blatt, Baum, Vogel, Fisch, Stein, Ozean, Wolke, Ruine, Stern, Sonne, Galaxie, Planet" soll nicht von Hand, sondern von ausgeklügelten Algorithmen aufgebaut werden.

Der Ansatz geht bei No Man's Sky deutlich weiter als in anderen Titeln. Elite Dangerous von David Braben etwa setzt auch auf automatisch generierte Inhalte, aber eben "nur" für einen Großteil des Spiels – nicht für jedes Atom.
Spielerisch soll No Man's Sky auf Elemente wie Weltraumkämpfe setzen, und auf Entdeckungen. Dazu gehören auch Planetenoberflächen, im Trailer sind unter anderem eine Wüstenwelt und Meere zu sehen. Der Titel soll viele MMO-Elemente enthalten, inklusive Kämpfen gegen andere Spieler im Weltraum.
Zu den anvisierten Plattformen äußert sich Hello Games nur vage – "Next Gen" soll es werden; das 2010 veröffentlichte Joe Danger ist für Playstation 3, Xbox 360, Windows-PC sowie für mobile Endgeräte erhältlich. Auch zum Erscheinungstermin von No Man's Sky äußert sich Hello Games noch nicht.
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