No-logram: Schwebendes 3D-Display aus Nebel und einem Beamer

Ein Mensch und sein Doppelgänger: Letzterer ist aus Licht und schwebt als Projektion im Raum. Eine volumetrische, interaktive Displaytechnik macht es möglich.

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Joanie Lemercier mit 3D-Volumendisplay: billige Tricks und 2D-Projektionen
Joanie Lemercier mit 3D-Volumendisplay: billige Tricks und 2D-Projektionen (Bild: Joanie Lemercier/Screenshot: Golem.de)

Ein feiner Nebel, ein Projektor und einige Sensoren: Aus diesen Komponenten hat der französische Künstler Joanie Lemercier ein interaktives, dreidimensionales Display im freien Raum konstruiert. No-logram nennt er sein Projekt, eine Abkürzung für Not A Hologram.

Der Beamer projiziert Inhalte in den Raum, allerdings nicht wie üblich an die Wand. Stattdessen dient Nebel aus feinen Wassertropfen als Projektionsfläche. Für die Eingabe nutzt er einen Tiefensensor und ein System zur Bilderkennung.

Ein Doppelgänger wird projiziert

So kann er mit den Inhalten im Raum interagieren, etwa den Strahl des Beamers dirigieren. Eine andere Möglichkeit ist, die Person zu erkennen und den Doppelgänger in den freien Raum zu projizieren.

Der aktuelle Aufbau ermögliche die Darstellung auf einer Breite von 12 Metern und in einer Tiefe von 80 Zentimetern. Allerdings lasse sich das System beliebig vergrößern, sagte der Künstler dem US-Online-Nachrichtenangebot The Verge. Er plane das No-logram auf Festivals vorzuführen.

Manche Volumendisplays sind nur Tricks

Den Namen habe er gewählt, um sich gegen anderen Techniken von Volumendisplays abzugrenzen, die gern als Hologramme bezeichnet werden, wie etwa die vermeintliche Auferstehung des US-Rappers Tupac Shakur beim Coachella-Festival 2012 mit Hilfe einer Technik namens Pepper's Ghost. Das seien "in Wirklichkeit billige Tricks und lediglich 2D-Projektionen".

No-logram ist allerdings das nicht das erste Volumendisplay, das mit einem feinen Nebel aus Wasser arbeitet.

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