Niu-Roller mit breitem LC-Display im Lenker

Diese wird auch noch übertragen, wenn die Akkus entnommen wurden und solange der Akku der ECU noch aufgeladen ist. Nach Entnahme der Hauptakkus hält die ECU ein paar Tage durch, dann muss sie wieder durch die eingesetzten Fahrakkus geladen werden. Wer im Winter die Batterien also aus dem Roller nimmt, sollte sie alle paar Tage für einige Stunden wieder einsetzen.

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Die Fahrdaten und andere Informationen werden in einem fast lenkerbreiten LC-Display angezeigt, darunter auch der Akkustand. Die wenigen Bedienungselemente sind leicht verständlich und von ordentlicher Ausführung. Das verwendete Material und dessen Verarbeitung hinterlässt einen hochwertigen Eindruck vom Fahrzeug, das wendig um Kurven wedelt und stabil geradeaus fährt. Dreht man den Stromgriff zu, schaltet der Motor sofort auf Rekuperation um und speichert Energie in die Akkus.

Akku reicht 75 km weit

Zusammen haben die beiden Lithium-Ionen-Batterien von Panasonic eine Kapazität von 3 kWh bei einer Spannung von 60 Volt. Deren Kapazität reicht klaglos 75 km weit. Bei einer Restreichweite von 20 Prozent warnt eine rote Batterie im Display, bei 15 Prozent schaltet die Software in den E-Safe-Modus. Damit endet der Fahrspaß, da man bei 20 bis 25 km/h auch in der Stadt nicht nur auf Hauptstraßen ein Verkehrshindernis ist.

  • Der Elektroroller Niu MQi GT ist mit 3.400 Euro sehr günstig für sein Segment. (Foto: Peter Ilg)
  • Über dem Licht steht der Herstellername Niu, was übersetzt Stier bedeutet. (Foto: Peter Ilg)
  • Das Moped ist entweder mit einer maximalen Geschwindigkeit von 45 km/h oder 70 km/h erhältlich. (Foto: Peter Ilg)
  • Der Roller sieht schick aus, ohne Ecken und Kanten, mit glattem Design. (Foto: Peter Ilg)
  • Für Unbehagen sorgen die viel zu kurzen Rückspiegel, mit denen man zwar die eigenen Schultern prächtig im Blick hat, sonst aber nichts von hinten sieht. (Foto: Peter Ilg)
  • Die Fahrdaten und andere Informationen werden in einem fast lenkerbreiten LC-Display angezeigt, darunter auch der Akkustand. (Foto: Peter Ilg)
  • Die Schalthebel links sind unter anderem für Licht und Blinker, ... (Foto: Peter Ilg)
  • ... rechts lassen sich unter anderem die drei Fahrmodi einstellen. (Foto: Peter Ilg)
  • Einen Schlüssel braucht der Roller nur zum Verriegeln des Lenkradschlosses und zum Entriegeln der Sitzbank. (Foto: Peter Ilg)
  • Die 45-km/h-Version des MQi GT entspricht optisch und technisch exakt der großen Variante, die Drosselung ist ausschließlich per Software umgesetzt. (Foto: Peter Ilg)
  • Angetrieben wird der Roller von einem Radnabenmotor von Bosch mit einer Dauerleistung von 3.100 Watt. (Foto: Peter Ilg)
  • Beide Akkus können aus dem Stauraum entnommen und zum Laden mit in die Wohnung genommen werden. (Foto: Peter Ilg)
  • Beide Akkus können mittels eines Adapters an der Haushaltssteckdose parallel geladen werden. (Foto: Peter Ilg)
  • Das Ladegerät so laut wie eine leise Waschmaschine und mit um die 10 kg ein kleines Kraftwerk, das zum Laden immer gebraucht wird. (Foto: Peter Ilg)
  • Mehr als Geldbörse und Handy passen nicht mehr neben die Akkus. (Foto: Peter Ilg)
  • Der MQi GT von Niu ist ein sehr gut verarbeiteter, leistungsstarker E-Roller mit guter Reichweite ... (Foto: Peter Ilg)
  • ... und einer langen Sitzbank. (Foto: Niu)
Beide Akkus können aus dem Stauraum entnommen und zum Laden mit in die Wohnung genommen werden. (Foto: Peter Ilg)

Beide Akkus können mittels eines Adapters an der Haushaltssteckdose parallel geladen werden. Nach 3 Stunden und 20 Minuten sind die Zellen vollständig geladen und haben dafür 2,8 kWh Strom verbraucht. Das macht bei einem durchschnittlichen Strompreis von 32 Cent pro KWh in Deutschland knapp 90 Cent. Das ist wenig Geld für viel Reichweite.

Akku mit 10 kg nicht zu schwer

Beide Akkus können aus dem Stauraum entnommen und zum Laden mit in die Wohnung genommen werden. Das ist praktisch für Laternenparker ohne eigene Steckdose im Freien. Die Batterien der Vespa oder auch der E-Schwalbe hingegen sind fest im Fahrzeug verbaut.

Um die Akkus des Niu selbst in den vierten Stock zu tragen, ist vorher kein aufbauendes Muskeltraining notwendig, weil die Batterieblocks mit 10 kg selbst Untrainierte schaffen. Allerdings ist das Ladegerät so laut wie eine leise Waschmaschine und mit ebenfalls um die 10 Kilo ein kleines Kraftwerk, das zum Laden immer gebraucht wird.

Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Sehr wenig Stauraum

An irgendeiner Steckdose zu laden, funktioniert mit dem Niu deshalb nicht. Zwei Akkus unter dem Sitz bedeutet leider, dass der verbleibende Stauraum einem kleinen Handtäschchen gleicht. Mehr als Geldbörse und Handy passen nicht mehr neben die Akkus. In das Staufach der Vespa passt sogar ein Helm. Das ist praktischer.

Was auch für die Vespa spricht, ist ihr hoher Wiederverkaufswert. Die Roller aus Italien sind zwar Kult, doch wer Wert darauf legt, von A nach B zu fahren, der kommt mit dem Niu zum halben Preis ans Ziel.

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juxtaposed 14. Mai 2021 / Themenstart

Ich würde mir den allerdings nicht nochmal kaufen, der akku entlädt sich von selbst viel...

HerrHerger 11. Mai 2021 / Themenstart

Jeder hat anderen Bedarf und die Dinger entwickeln sich rasant weiter. Ich musste für...

Weyland Yutani 10. Mai 2021 / Themenstart

Richtig erkannt.

treysis 07. Mai 2021 / Themenstart

Jein. Sie müssen generell 61 km/h schaffen, um auf die AB zu dürfen. Sie müssen aber...

thrust26 07. Mai 2021 / Themenstart

Soweit ich weiß kommen die meisten Pedelecs noch aus der EU. Sobald die Chinesen hier...

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