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Nitrowall: Eine Firewall von Nitrokey

Nitrokey hat eine Firewall auf OPNsense-Basis herausgebracht. Das Gerät ist vielseitig einsetzbar.
/ Moritz Tremmel
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Klein und lüfterlos: Die Nitrowall von Nitrokey (Bild: Nitrokey)
Klein und lüfterlos: Die Nitrowall von Nitrokey Bild: Nitrokey

Der Hersteller von abgesicherten Laptops, Smartphones und den gleichnamigen Sicherheitsschlüsseln Nitrokey ergänzt seine Produktpalette um eine Firewall. Das Geräte trägt den Namen Nitrowall und kombiniert einen kleinen, lüfterlosen Rechner mit der FreeBSD-basierten Firewall-Software OPNsense.

Hardwareseitig steckt in dem Metallgehäuse mit einer 10 x 10 cm großen Grundfläche der Quadcore-Prozessor J3160 von Intel, der mit 1,6 GHz taktet und AES-NI unterstützt, was für eine schnelle Ver- und Entschlüsselung, beispielsweise von VPN-Verbindungen, sorgt. Das Gerät verfügt je nach Ausstattung über eine 16 GByte bis 1 TByte große SSD sowie 8 GByte Arbeitsspeicher.

Als Anschlüsse sind vier Gigabit-Ethernet-Ports, zwei USB-3-Ports sowie eine serielle Schnittstelle (RS232) und 2 HDMI-Anschlüsse vorhanden. Dazu kommt ein Stromanschluss. Statt eines proprietären Bios setzt die Nitrowall auf die Open-Source-Firmware Coreboot.

Vielseitiges Gerät mit OPNsense oder anderen Betriebssystemen

Durch das Betriebssystem OPNsense kann die Nitrowall vielseitig eingesetzt werden. Als Beispiele nennt Nitrokey neben einer Firewall auch den Einsatz als Intrusion Prevention System (IPS) oder VPN Gateway. Auch als Router kann das Gerät dienen, allerdings benötigt es für die Verbindung mit dem Internet ein zusätzliches Modem. Neben OPNsense können auch PFsense, Ubuntu, Windows oder Proxmox auf der Nitrowall installiert werden.

Die Nitrowall ist zum Preis von 367 Euro mit einer 16 GByte SSD im Onlineshop von Nitrokey(öffnet im neuen Fenster) erhältlich. Größere SSDs gibt es gegen Aufpreis. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich das Gerät mit versiegelten Schrauben in einer versiegelten Verpackung zusenden lassen, was zusätzliche 100 Euro kostet.


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