Nitrophone 2: Google-freies Smartphone mit 4,5 Jahren Updates

Das Nitrophone 2 von Nitrokey basiert auf dem Pixel 6 und setzt auf das besonders sichere GrapheneOS. Optional lassen sich die Mikrofone ausbauen.

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Das Nitrophone 2 von Nitrokey.
Das Nitrophone 2 von Nitrokey. (Bild: Nitrokey)

Vier Monate nach dem Nitrophone 1 stellt Nitrokey die zweite Version seines Google-freien Smartphones vor. Hardwareseitig basiert das Nitrophone 2 auf dem Pixel 6 beziehungsweise dem 6 Pro von Google und profitiert damit auch von einem längeren Softwaresupport. Entsprechend wirbt Nitrokey mit 4,5 Jahren Softwareaktualisierungen bis ins Jahr 2026.

Als Betriebssystem setzt Nitrokey weiterhin auf das alternative Android GrapheneOS (Test), das neben seiner Google-Freiheit auch viele zusätzliche Sicherheitsmechanismen implementiert, die das Ausnutzen von Sicherheitslücken und Zero Days deutlich erschweren.

Nitrokey spielt das auf Android 12 basierende GrapheneOS unverändert auf die Pixel-Smartphones, damit lässt sich das Smartphone mit der Attestation-App von GrapheneOS nach der Auslieferung auf Veränderungen überprüfen. Zudem werde das Nitrophone in einem versiegelten Karton geliefert, heißt es in der Ankündigung von Nitrokey. Natürlich lässt sich das System auch selbst auch eines der unterstützten Pixel-Smartphones aufspielen.

Der Titan-M2-Sicherheitschip des Smartphones verhindert unter anderem Brute-Force-Angriffe auf Passwort, PIN oder Muster des Nutzers. Auch sonst gelten die Spezifikationen des Pixel 6 und 6 Pro (Test): Als Prozessor kommt der von Google entwickelte Octa-Core Tensor zum Einsatz, diesem stehen 128 GByte Speicher und 8 beziehungsweise 12 GByte RAM zur Verfügung.

Auf Wunsch: Smartphone ohne Mikrofon, Sensoren und Kameras

Auch beim Nitrophone 2 bietet Nitrokey optional den Ausbau der Mikrofone und Beschleunigungs- und Rotationsensoren an. Zudem können Nutzer nun auf Wunsch auch die Kameras auslöten lassen. Damit lässt sich physisch verhindern, dass Gespräche oder die Umgebung aufgenommen werden können, erklärt Nitrokey. Telefonate könnten nach dem Ausbau des Mikrofons weiterhin über ein Headset geführt werden.

Das Nitrophone 2 kostet 899 Euro, während das Nitrophone 2 Pro mit 1.255 Euro zu Buche schlägt. Letzteres basiert auf dem Pixel 6 Pro. Für den Ausbau von Sensoren und Mikrofonen sowie den Kameras berechnet Nitrokey einen Aufpreis von 300 Euro. Hinzu kommen 6 bis 8 Euro Versandkosten. Die Geräte können im Shop von Nitrokey vorbestellt werden. Eine Auslieferung ist für Mitte bis Ende Januar geplant.

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sambache 06. Jan 2022

Gibt es einen Menschen, der keine Geheimnisse hat (und nicht im Koma liegt) ?

DreiChinesenMit... 06. Jan 2022

nö und nö aber einen Geheimdienst könnte ja auch schon eine Vermutung reichen. Dieser...

rubberduck09 05. Jan 2022

Und wie bekommt man die drauf? APK von der Bank runterladen und sideloaden? Denn...

picaschaf 05. Jan 2022

Div. Softwarelizenzen, sofern diese nicht ebenfalls ausgetauscht werden.



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