Nissan: Roboter hilft beim giftarmen Reisanbau

Aigamo ist ein von Nissan entwickelter Roboter für die Landwirtschaft. Er soll in Reisfelder schwimmen und verhindern, dass sich Unkraut zwischen den Reispflanzen ansiedelt.

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Roboter Aigamo: gesteuert per GPS
Roboter Aigamo: gesteuert per GPS (Bild: Nissan/Screenshot: Golem.de)

Vier D statt drei: Dull, Dirty, Dangerous (langweilig, schmutzig, gefährlich) gelten als die Kriterien für den Einsatz von Robotern. Nissan hat ein viertes D hinzugefügt: Duck. Der japanische Autohersteller hat einen Roboter entwickelt, der die Aufgaben von Enten in Reisfeldern übernehmen soll.

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Über Jahrhunderte haben Reisbauern in Ostasien Enten gehalten, die das Unkraut in den Feldern abgrasten und Insekten verzehrten, die die Reispflanzen anfraßen. Heutzutage entledigen sich die Reisbauern der pflanzlichen und tierischen Schädlinge jedoch eher durch chemische Mittel. Das soll Aigamo ändern.

Der Roboter ähnelt von der Form her einem robotischen Staubsauger und hat mit einer Größe von 60 cm und einem Gewicht von 1,5 kg etwa dessen Ausmaße. Gesteuert per GPS, zieht Aigamo so seine Bahnen über das Reisfeld. Mit Energie versorgt wird der Roboter von Akkus und Solarzellen.

Statt der Füße hat der Roboter zwei Gummibürsten. Sie rotieren und wirbeln so das Wasser und den Grund auf. Das soll auf doppelte Weise das Wachstum des Unkrauts beeinträchtigen: Durch die Bewegung im Wasser sollen die Pflanzen keine Wurzeln schlagen können. Durch den aufgewirbelten Schlamm dringt kein Sonnenlicht bis zum Grund durch, was die Photosynthese behindert.

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Nissan-Mitarbeiter Tetsuma Nakamura hat den Roboter entwickelt, um einem Freund zu helfen, Reis ohne den Einsatz von Giftstoffen anzubauen. Ein Plan, den Roboter als Produkt auf den Markt zu bringen, gebe es aktuell nicht, berichtet das Onlinenachrichtenangebot Nerdist.

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