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Fahren mit nur einem Pedal

Zumal wir das E-Pedal aktiviert haben, ein Assistenzsystem, das beim Bremsen besonders viel Energie zurückgewinnt und als elektrische Energie in den Akku eingespeist wird. Normalerweise hat ein E-Fahrzeug den Fahrmodus D sowie den Modus B, in dem etwas mehr Bremsenergie rekuperiert wird.

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In beiden Modi verzögert die elektrische Bremse, aber nur bis etwa zur Schrittgeschwindigkeit. Wird hingegen das E-Pedal aktiviert, verzögert das Fahrzeug merklich stärker - und das so lange bis es steht. Ein Nissan-Vertreter hatte uns vor dem Start gesagt, das Auto lasse sich dann mit nur einem Pedal bedienen.

Nach ein wenig Training bekommt der Fahrer tatsächlich genug Gefühl, um weitgehend auf die Bremse verzichten zu können. Deshalb war die Bremse bisher noch nicht so richtig gefordert. Bis jetzt. Golem-Videoredakteur Martin Wolf dirigiert uns in einen kleinen Weg.

  • Test im Taunus: Golem.de fährt den Nissan Leaf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Leaf ist das meistverkaufte Elektroauto. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die neue Generation ist mehr dem westlichen Geschmack angepasst. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Auto ist eine Kompaktklasse und familientauglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Interieur mit 7-Zoll-Dispaly in der Mittelkonsole. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Instrumentenanzeige besteht aus einem analogen Tacho und einem Display. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Mittelkonsole. Der blaue, nur halb sichtbare Knopf ist das aktivierte E-Pedal. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das Infotainmentsystem mit Navi gebt es nicht in der Standardausführung des Leaf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über den blauen Knopf am Lenkrad wird das Assistenzssystem Propilot aktiviert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Extra gibt es einen Parkassistenten. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ist der Parkplatz nicht markiert, muss der Fahrer die Parklücke auf dem Display kenntlich machen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Nissan Leaf 2018. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Der Leaf ist das meistverkaufte Elektroauto. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

"Fahr ein Stück rückwärts rein und komm dann wieder herausgefahren." Praktisch: Wie viele moderne Fahrzeuge verfügt auch der Nissan Leaf über eine Kamera am Heck, deren Bild auf dem Display auf dem Armaturenbrett erscheint, was das Rückwärtsfahren vereinfacht und den Nacken schont. Unter dem Fiepen der Sensoren, die auf in den Weg ragende Pflanzen reagieren, geht es rückwärts. Noch ein Stück weiter, signalisiert der Videoredakteur, und immer noch ein bisschen weiter. Schließlich ist es genug und er winkt: Kommen. "Sehr gut", sagt er dann. "Das machen wir gleich noch mal."

Da bekommt er die Möglichkeit, den Sound des Elektroautos zu genießen. Denn der Leaf emittiert bereits bis zu einer Geschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde ein Geräusch - entsprechend den ab 2019 geltenden Regeln.

Der Propilot steuert das Auto

Ein beherzter Tritt auf das Strompedal bringt uns dann wieder auf die Straße und auf den Weg zum Ziel in Eppstein. Auf dem letzten Stück der Strecke geht es wieder auf die Autobahn. Die Gelegenheit, einen weiteren Assistenten des Leaf auszuprobieren: den Propilot, sozusagen Nissans Antwort auf Teslas Autopilot.

Beim ersten Versuch hatte es nicht geklappt, aber jetzt will der Propilot. Es ist eine Kombination aus Abstandsregelungstempomat, Lenk-, Brems- und Spurhalteassistent, der mit einem Knopf am Lenkrad aktiviert wird. Solange die Kurven nicht zu eng werden, funktioniert das System auch gut. Wie bei solchen Systemen üblich, muss der Fahrer auch im Nissan Leaf aufmerksam sein und die Hände dauerhaft am Lenkrad halten.

Wenn nicht, meckert der Propilot.

 Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?Der Leaf parkt selbstständig 
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flasherle 30. Mai 2018

Es gibt nichts nervigeres als hinter einem rekuperierenden Elektrokarren den berg runter...

Ely 27. Mai 2018

Sondern einen alten Hybrid. Der frißt im Schnitt 4,3 Liter und ich fahre mit einer...

JackIsBlack 22. Mai 2018

Oder einfach falsch dimensioniert hat.

JackIsBlack 22. Mai 2018

Dann würde ich denen mal empfehlen einen oder zwei Gänge höher zu schalten. Andernfalls...

DeathMD 22. Mai 2018

Muss man auch nicht, weil man zum Teil auf bereits vorhandene Infrastruktur zurückgreifen...


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