Nissan: Infiniti baut Elektroauto im Silberpfeil-Look
Schmale Reifen mit Speichenfelgen, ein einsitziges offenes Cockpit und eine Karosserie aus gebürstetem Metall: Infiniti, die Luxusmarke des japanischen Autoherstellers Nissan, hat ein Konzeptfahrzeug gebaut, das einem alten Rennwagen nachempfunden ist. Nur der Antrieb entspricht nicht dem Vorbild: Der Prototype 9 hat einen Elektromotor.
Das Auto sieht einem Formel-1-Boliden aus den 1930-er und 1940er-Jahren ähnlich: Es hat einen riesigen Kühlergrill, Haifischkiemen, große schmale Räder und ein spitzes Heck. Die Reminiszenzen etwa an den von Rudolf Caracciola gesteuerten Mercedes-Benz W125(öffnet im neuen Fenster) sind deutlich.
Geschwindigkeit ist abgeriegelt
Doch während der Silberpfeil von einem 8-Zylinder-Reihenmotor mit 570 PS (419 kW) angetrieben wurde, hat der Prototype 9 einen Flüsterantrieb: Unter seiner Haube steckt ein Elektromotor mit einer Leistung von 120 kW (148 PS) und einem Drehmoment von 320 Nm, der die Hinterräder antreibt. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 170 km/h abgeriegelt. Das Auto beschleunigt in 5,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h.
Der Akku ist vorne untergebracht. Es ist ein Hochspannungs-Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 30 kWh. Die Reichweite des Fahrzeugs ist begrenzt: Die Akkukapazität reicht laut Infiniti(öffnet im neuen Fenster) , um 20 Minuten auf der Rennstrecke zu fahren. Der Antriebsstrang stammt von der kommenden Version des Nissan Leaf , Nissans erfolgreichem Serienelektroauto.
Der Öffentlichkeit vorstellen will Infiniti den Prototype 9 beim Concours d'Élégance(öffnet im neuen Fenster) , einem Oldtimertreffen, das alljährlich in Pebble Beach im US-Bundesstaat Kalifornien stattfindet. Dass es mehr als diesen einen Prototype 9 geben wird, ist unwahrscheinlich.
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