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Nioh (Playstation 4)
Nioh (Playstation 4) (Bild: Golem.de (Screenshot: Michael Wieczorek))

Nervige Menüs, Verfügbarkeit und Fazit

Statt stets auf Beutejagd zu gehen, hängen wir in Nioh häufig lange Zeit im Menü fest. Die Massen an Gegenständen müssen dort sortiert, entschmiedet oder verkauft werden. Auch das Aufleveln der Kampffähigkeiten ist in langen spröden Listen zerstückelt. Zwar gewöhnt man sich nach einiger Zeit an die Unordnung, die Zeit in den Menüs fördert aber nicht den Spielspaß. Mit andauernder Spielzeit haben wir immer mehr Gegenstände liegen gelassen, da sie den Aufwand schlicht nicht wert waren.

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  • Kampf gegen einen Dämon (Nioh, PS4)
  • Der direkte Anfang von Nioh erinnert fast ein wenig zu sehr an Dark Souls 1 (Gefängnis, Kamerafahrt).
  • Zu Beginn ist das Inventar noch übersichtlich, ...
  • ... später ist es leider sehr unübersichtlich.
  • Stufenanstiege und die Skill-Verwaltung finden an Schreinen statt.
  • Wir lernen neue Fähigkeiten.
  • Meist ist es in Nioh sehr finster. Nur selten gibt es schöne Sonnenuntergänge wie diesen.
  • An blutigen Gräbern können wir gefallene, andere Spieler herausfordern. Sie werden dann von der künstlichen Intelligenz gesteuert.
  • Wir kontern einen Gegner und werden mit einer speziellen Animation belohnt.
Zu Beginn ist das Inventar noch übersichtlich, ...

Nioh erscheint in Deutschland am 8. Februar 2017 für die Playstation 4. Uns stand Version 1.01 des Titels als digitaler Download zur Verfügung. Die USK hat Nioh ab 16 Jahren freigegeben. Das komplette Spiel ist teils in japanischer, teils in englischer Sprachausgabe und mäßig deutsch untertitelt. Wir haben bereits vier Rechtschreibfehler in der ersten halben Stunde entdeckt.

In den Optionen finden sich verschiedene Grafik-Modi: Der "Action-Modus" verringert Auflösung und Details, um die Bildrate bei 60 Bildern pro Sekunde zu halten. Zwei "Kino"-Modi verringern die Bildrate und steigern die Bildqualität. Wir haben die meiste Zeit im Action-Modus gespielt, da uns die konsistente Bildrate wichtiger war. Auf der PS4 Pro ist Nioh angepasst und läuft in Auflösungen bis UHD in geringer Bildrate oder skaliert dynamisch die Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde.

Fazit

Nioh ist ein süchtig machendes Actionrollenspiel mit einem extrem komplexen Kampfsystem für nervenstarke Spieler. Wer in der Vergangenheit viel Freude an Titeln wie Ninja Gaiden, Onimusha oder vor allem Dark Souls hatte, dürfte auch hier viel Vergnügen finden.

Ungeduldige Einsteiger dürfte das Spiel dagegen mit seiner sehr steilen Lernkurve und der komplizierten Steuerung überfordern. Das vielschichtige Kampfsystem ermöglicht derart viele Möglichkeiten, dass wir mit jedem neuen Spezialmanöver einen neuen Rhythmus finden mussten. Fehler werden direkt bestraft. Zwischenbosse und Endgegner können das Leben von William in ein bis zwei Streichen beenden. Umso befriedigender ist es aber, sobald ihre Angriffsmuster entschlüsselt sind. Dann vermöbelt man auch zuvor übermächtige Wesen mithilfe von Ki-Impulsen, mystischen und göttlichen Helfern sowie gezielten Shurikens.

Nicht so gut gefällt uns das Durchwühlen der Menüs und das stupide Managen von Gegenständen. Viel lieber wollen wir uns direkt wieder in die Kämpfe stürzen. Doch um in diesen gut gerüstet zu bestehen, führt kein Weg daran vorbei, zuvor die idealen Gegenstände einzeln anzulegen. Ein wenig enttäuscht sind wir auch von der Spielwelt. Die Levelarchitektur ist nicht kohärent, und manche Missionen sind deutlich langweiliger als andere. Dadurch zieht uns die Welt weniger in ihren Bann als zum Beispiel in Bloodborne.

Der einnehmende, hart erarbeitete Flow lässt Spieler aber dennoch immer wieder zu den schaurig-übernatürlichen Kämpfen von Nioh zurückkehren. Team Ninja liefert ein gelungenes Comeback zu alter Stärke.

 Nioh im Test: Brutal schwierige Samurai-Action

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No name089 03. Feb 2017

Seid dem ich die demo entdeckt hatte freue ich mich auf das game. Für mich eins der...

Zischrot 02. Feb 2017

Die konnte man nur am 21 und 22 Januar zocken.

otraupe 02. Feb 2017

Das ist low-poly sh... - Verzeihung "Kram", PC-Spieler werden enttäuscht sein. Und dann...

igor37 02. Feb 2017

Ganz und gar nicht, das Spiel geht eher in Richtung Dark Souls mit Samurai-Setting. War...



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