Nintendo: Wii U läuft deutlich schlechter als erwartet

Mit dem Start der Wii U gab sich Nintendo im Dezember 2012 noch zufrieden. Jetzt senkt der japanische Konzern trotzdem seine Absatzprognosen. Denen zufolge werde man bis Ende März 2013 nicht wie ursprünglich erwartet weltweit 5,5 Millionen, sondern 4 Millionen Exemplare der Wii U verkaufen. Als Grund nennt das Unternehmen nur allgemein, dass sich "auf Basis der Verkaufszahlen im Jahresendgeschäft niedrigere Absatze als erwartet" ergeben würden.

Bei den Spielen für die Wii U ergibt sich ein ähnliches Bild: Statt 24 Millionen sollen 16 Millionen Titel einen Käufer finden – das für die Branche wichtige Spiele-pro-Konsole-Verhältnis bleibt damit allerdings ungefähr bei vier. Die weltweiten Erwartungen für das vor allem in Japan sehr erfolgreiche Handheld 3DS hat das Unternehmen von 17,5 auf 15 Millionen zurückgenommen. Die Prognose für den Nettogewinn hat Nintendo von 6 Milliarden Yen (48,5 Millionen Euro) auf 14 Milliarden Yen (ca. 113 Millionen Euro) deutlich erhöht. Ursache sind unter anderem deutlich bessere Wechselkurse, so eine offizielle Erklärung(öffnet im neuen Fenster) .