Nintendo: Wii U findet kaum noch Käufer
In den Monaten April bis Juni 2016 hat Nintendo weltweit nur noch rund 220.000 Exemplare seiner Wii U verkauft – ein Rückgang um 53 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Zum Vergleich: Konkurrent Sony verkauft durchschnittlich etwas mehr als 40.000 Exemplare seiner Playstation 4 an einem Tag.
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Die schlechten Verkaufszahlen der Wii U dürften damit zusammenhängen, dass es an interessanten Spielen fehlt und potenzielle Käufer auf die NX warten. Die nächste Konsole von Nintendo soll aber – weltweit – erst im März 2017 erscheinen. Das hat die Firma in ihrem jüngsten Geschäftsbericht(öffnet im neuen Fenster) ausdrücklich noch einmal bekräftigt. Derzeit befinde sich das Gerät noch in der Entwicklung; in den vergangenen Tagen waren Hinweise auf die Hardware und das Konzept bekannt geworden.
Der schwache Wii-U-Absatz ist zusammen mit ungünstigen Wechselkursen der Hauptgrund für enttäuschende Quartalszahlen. Nintendo hat im vergangenen Quartal 61,9 Milliarden Yen (rund 532 Millionen Euro) umgesetzt und damit 31,3 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Operativ kam ein Verlust von 5,13 Milliarden Yen (rund 44,1 Millionen Euro) heraus, nachdem das Unternehmen vor einem Jahr noch ein Plus von 1,15 Milliarden Yen (rund 10 Millionen Euro) verbuchen konnte.

Immerhin ist das Geschäft mit Spielen zufriedenstellend gelaufen. Von Spielen für die Wii U konnte die Firma 2 Prozent mehr verkaufen, so dass am Ende 4,68 Millionen Einheiten zusammenkamen. Gut gelaufen sind vor allem Star Fox Zero und Mario & Sonic at the Rio 2016 Olympic Games sowie die Katalogtitel Splatoon und Super Mario Maker. Der Absatz von Spielen für die 3DS-Plattform ist um 7 Prozent auf 8,47 Millionen Exemplare gewachsen.
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