Nintendo: Switch und Switch 2 erhalten virtuelle Softwarekarten

Mit virtuellen Softwarekarten möchte Nintendo(öffnet im neuen Fenster) den Umgang mit Games verändern, die als Download und nicht auf physischen Speicherkarten gekauft wurden. Das neue System soll ab Ende April 2025 auf allen Versionen der aktuellen Switch und später auch auf der Switch 2 verfügbar sein.
Das Prinzip: Heruntergeladene Games werden als virtuelle Softwarekarten gespeichert und können jederzeit auf eine andere Switch übertragen werden – auf wirklich nur jeweils eine.
Ein weiterer Unterschied zu Bibliotheken auf Konsolen wie der Playstation 5 und der Xbox Series X/S, die unter dem gleichen Nutzerkonto laufen: Das mittels Softwarekarte übertragene Game steht auf der ursprünglichen Konsole nicht mehr zur Verfügung.
Nintendo Today: App als virtuelle Konsolen-Tageszeitung
Das Übertragen funktioniert nicht mit jeder beliebigen Switch, sondern nur mit einer zweiten Konsole, die mit dem eigenen Konto verknüpft ist, sowie mit Mitgliedern der eigenen Nintendo-Account-Familiengruppe.
Die Konsolen müssen einmalig über eine lokale Verbindung gekoppelt werden. In der Familiengruppe kann man ein Spiel zwei Wochen an eine andere Person ausleihen. Danach wird der Titel automatisch zurück auf die Ursprungsswitch geholt. Ebenso wie bei echten Speicherkarten kann man ein Spiel nur an eine weitere Person gleichzeitig verleihen.
Neben den virtuellen Softwarekarten kündigte Nintendo im Rahmen einer Direct noch eine weitere Neuheit für das firmeneigenen Ökosystem an: eine App namens Nintendo Today, die ab sofort für iOS und Android als kostenloser Download erhältlich ist.
Die App ähnelt einem Kalender, der Nutzer täglich mit neuen Informationen aus der Welt von Nintendo versorgt, etwa über Videos und Comics zu ausgewählten Charakteren und Spielen. Zur Anmeldung ist ein Nintendo-Account nötig.



