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Nintendo Switch Lite im Test: Liebling, ich habe die Switch geschrumpft

Kleiner, leichter, ausdauernder: Die Switch Lite überzeugt als mobile Version der Konsole. Dabei hat Nintendo gar nicht so viel am System geändert und teilweise sogar Funktionen gestrichen. Allerdings hat sich Mario im Flieger noch nie so gut angefühlt.

Ein Test von und veröffentlicht am
Die Nintendo Switch Lite ist kompakter als das Grundmodell.
Die Nintendo Switch Lite ist kompakter als das Grundmodell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Früher war es einfach: Wollten wir auf dem heimischen Röhrenfernseher spielen, haben wir uns einen Super NES zugelegt und dort mit Mario Goombas geplättet. Unterwegs gab es dann Anfang der 90er-Jahre den Game Boy, den wir mit auf Klassenausflug nahmen - die vielen AA-Batterien nicht vergessen. Die neue Nintendo Switch Lite macht diese Unterscheidung schwerer, eignet sich Ur-Switch doch schon als mobiles Spielgerät.

Inhalt:
  1. Nintendo Switch Lite im Test: Liebling, ich habe die Switch geschrumpft
  2. Bessere Ausdauer bei gleicher Leistung
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Für 100 Euro weniger streicht die pastellfarbene Nintendo-Konsole zudem einiges ein. Sie kann nicht an einen Fernseher angeschlossen und als Standkonsole verwendet werden. Außerdem sind die Joy-Cons nicht entfernbar. Trotzdem hat Nintendo genug an der Lite gefeilt, um sie für einige Spieler interessant zu machen. Sie ist vor allem kompakter und ausdauernder als das größere Pendant. Auch die sehr guten Tasten überraschen uns.

  • Im ersten Teil gehen wir auf das Chassis ein. Das ähnelt der Standard-Switch, ist aber für mobile Zwecke geeigneter.
  • Im zweiten Teil schauen wir auf die Leistung des neuen Tegra-Chips. Die Akkulaufzeit profitiert am meisten von dieser Änderung.
  • Im dritten Teil ziehen wir unser Fazit und geben einen Ausblick darauf, für wen sich das Gerät eignet.

Grundsätzlich können wir alle Spiele, die den Handheld-Modus auf der Switch unterstützen, auch auf unserer Switch Lite spielen. Das Panel ist dabei nahezu identisch. Es handelt sich um ein LC-Display mit einer kleineren Diagonale von 5,5 Zoll im Vergleich zu den 6,2 Zoll der herkömmlichen Switch. Die Auflösung ist mit 1.280 x 720 Pixeln gleich geblieben, wodurch sich auch die Pixeldichte etwas verbessert. Trotzdem sind gerade etwa schwarze Schriften auf weißem Hintergrund beim näheren Hinsehen etwas unscharf. Störend ist das zwar nicht. Wir hätten aber lieber einen gleich großen oder größeren Touchscreen, da Spiele wie Legend of Zelda: Breath of the Wild mit teils kleinteiligen Menüs davon spürbar profitieren.

Kompakt und leicht

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Generell ist die Switch Lite überraschend kompakt gehalten - vor allem, wenn wir die Ur-Switch daneben legen. Das gesamte Chassis ist mit 21 x 9 cm etwas größer als der bekannte Tablet-Teil (17,5 x 10,2 cm) mit getrennten Joy-Cons. Auch ist die Lite leichter. Sie wiegt mit 272 zu 408 Gramm merklich weniger und kommt mit diesem Gewicht an ältere Handhelds wie die Sony PS Vita oder den Nintendo DS heran, die 260 Gramm und 275 Gramm wiegen.

Zwar sind bei der Nintendo Switch Lite die beiden Joy-Con-Teile integraler Bestandteil, doch scheint die gesamte Konstruktion dadurch stabiler und wackelt nicht mehr so herum. Die Konstruktion wirkt durchdacht und trotz vielem Kunststoff gut verarbeitet. Statt des dünnen Standfußes ist zudem eine herkömmliche Klappe für die Micro-SD-Karte vorhanden. Der Klinkenanschluss und Spielkarteneinschub befinden sich an den Stellen, an denen wir sie auch bei der normalen Switch finden. Gleiches gilt für den Power-Schalter und die Lautstärkeregler. Das Gehäuse ist mit einem gummiähnlichen Kunststoff überzogen. Das Gerät liegt daher etwas angenehmer und fester in der Hand, was für eine tragbare Konsole von Vorteil ist.

  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Geräte haben den Klinkenanschluss an der gleichen Stelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Form ist doch recht ähnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (l.) und Nintendo Switch Lite (r.) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Joy-Cons sind bei der Lite integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lite akzeptiert Standard-Spielkarten.
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steuerkreuz statt vier Buttons (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Nintendo selbst betont, dass sich die Switch Lite nicht für den TV-Modus eigne. Um Spieler nicht auf Gedanken zu bringen, änderte der Hersteller zur Sicherheit den USB-Typ-C-Verbinder etwas ab. Dieser passt nicht in das Dock hinein, da die daneben liegenden Einkerbungen dafür an unterschiedlichen Stellen eingelassen sind, und die Konsole selbst nicht einmal in den Sockel passt. Durch die eingebauten Eingabetasten unterstützt die Konsole nur Spiele, die für den Handheld-Modus der Switch geeignet sind. Super Mario Party funktioniert mit der mobilen Switch nicht ohne Zubehör, da die Joy-Cons fest verbaut sind. Der Titel 1-2-Switch ist ebenfalls nicht nutzbar, da Nintendo die Neigungssensoren bei der Switch Lite weglässt. Erwähnen sollten wir auch, dass die Vibrationsmotoren fehlen.

Externe Controller wie zusätzliche Joy-Cons oder der Nintendo Switch Pro Controller sind weiterhin problemlos mit der Switch Lite kompatibel. Notwendig ist das Zubehör aber nicht dringend. Das liegt an den besseren Tasten an der neuen Switch-Konsole. Im Vergleich zur Ur-Version ist der Druckpunkt der Aktionstasten A, B, X und Y etwas weicher und der Schaltweg höher. Das haptische Feedback gefällt uns insgesamt besser. Das gilt auch für die vier Schultertasten: Diese fühlen sich bei der Switch Lite weniger wie Maustasten und mehr wie echte Controllerbuttons an - gut so. Zudem befindet sich auf der linken Seite des Gerätes ein traditionelles Steuerkreuz statt der weniger präzisen vier Tasten.

Doch was ist eine gute mobile Plattform ohne solide Akkulaufzeit? Auch hier kann die Switch Lite das größere Vorbild überholen - trotz kleinerem Akku.

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Bessere Ausdauer bei gleicher Leistung 
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davidcl0nel 04. Okt 2019

Danke für die Antwort mit der schlechten Nachricht... ;-)

wupme 04. Okt 2019

Hardware kostet Geld, das ist dir klar? Weniger Hardware = Günstigerer Preis. Nebenbei...

wupme 04. Okt 2019

Warum? Weil du leeres gefasel so sehr liebst? Oder weil du der Ansicht bist sie sollten...

wupme 04. Okt 2019

Die Switch Lite hat ein Steuerkreuz Die Switch lite hat auch eines, red doch nicht...

shokked 01. Okt 2019

Hehe, ich lasse es mal auf mich zukommen. Aber kann gut sein dass ich eher schlafe als...


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