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Bessere Ausdauer bei gleicher Leistung

Eines vorweg: Auch die Switch Lite ist nicht unbedingt ein Dauerläufer für lange Interkontinentalflüge. Nintendo hat aber durch die B-Revision des Tegra-X1-Chips etwas Energieeffizienz herausholen können - obwohl wegen der geringeren Größe weniger Platz für einen Akku vorhanden ist. Statt etwa 16,2 Wattstunden hat dieser nur noch 13,6 Wattstunden.

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Für den Praxistest haben wir auf beiden Systemen vier Computergegner in Super Smash. Bros ohne Zeitlimit gegeneinander kämpfen lassen. Das Vergleichsmodell ist die Ur-Switch mit älterem Tegra-X1, die bereits durch ein aktualisiertes und ausdauernderes Modell ersetzt wurde. Bei voller Helligkeit und deaktiviertem WLAN hält die Switch Lite etwa 3:40 Stunden durch. Das Vergleichsmodell kommt im identischen Szenario auf 3:10 Stunden. Wir merken also: Das energieefizientere SoC sorgt bei ansonsten gleicher Ausstattung für einen merklichen Unterschied.

  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Geräte haben den Klinkenanschluss an der gleichen Stelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Form ist doch recht ähnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (l.) und Nintendo Switch Lite (r.) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Joy-Cons sind bei der Lite integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lite akzeptiert Standard-Spielkarten.
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steuerkreuz statt vier Buttons (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Display muss fast immer auf 100 Prozent leuchten

Das verwendete 720p-Panel stammt von Innolux, weshalb es sich nicht um ein bei gleicher Helligkeit sparsameres Igzo-basiertes Modell von Sharp handelt. Die maximale Helligkeit ist bei beiden Switch-Modellen übrigens ähnlich. Wir messen maximal 307 cd/m² beim Standardmodell und 303 cd/m² bei der Switch Lite. Es ist daher fast immer notwendig, bei voller Helligkeit zu zocken.

Leistungstechnisch können wir hingegen keine merklichen Unterschiede feststellen. Sobald viel auf dem Bildschirm passiert, etwa wenn wir gegen sieben Gegner in Smash Bros. antreten, ruckelt es auf beiden Geräten an einigen Stellen. Das hat uns aber nicht stark gestört. Es zeigt allerdings, dass sowohl die Switch als auch die Switch Lite am Limit arbeiten. In The Legend of Zelda: Breath of the Wild beobachten wir bei beiden Modellen knapp 30 fps beim Blick über Hyrule. Diese Bildraten sinken bei Rennen und Kämpfen sichtbar.

  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Geräte haben den Klinkenanschluss an der gleichen Stelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Form ist doch recht ähnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (l.) und Nintendo Switch Lite (r.) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Joy-Cons sind bei der Lite integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lite akzeptiert Standard-Spielkarten.
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steuerkreuz statt vier Buttons (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Das merken wir auch, wenn wir die Lite länger verwenden. Schnell wird das System an der Rückseite warm - gefühlt wärmer als das Vergleichsmodell. Das kleinere und dünnere Chassis führt Hitze anscheinend schneller nach außen ab. Das kann in hektischen und aufregenden Spielen manchmal zu schwitzigen Händen führen.

Der neue Tegra-Chip macht den Unterschied

Im Inneren der Switch Lite verbaut Nintendo wie bei der neuen regulären Switch teilweise aktualisierte Komponenten: Der Tegra-X1-Chip wird in der B-Revision eingesetzt, hinzu kommt LPDDR4X- statt LPDDR4-Speicher. Das von seinen Maßen her nun kleinere SoC entsteht offenbar im ausgereiften 16-nm-Finfet- von TSMC statt im weniger optimierten planaren 20-nm-Verfahren, was den Energiebedarf deutlich drückt. Der überarbeitete RAM hat eine mit 0,6 Volt statt 1,1 Volt deutlich geringere I/O-Versorgungsspannung, was die Leistungsaufnahme ebenfalls senkt. Alle Chips - SoC, RAM, eMMC, Audio, Bluetooth/WLAN - sind verlötet. Leider hat Nintendo bei den Drahtlosverbindungen kein Update vorgenommen. 

  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (oben) und Nintendo Switch Lite (unten) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Geräte haben den Klinkenanschluss an der gleichen Stelle. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Form ist doch recht ähnlich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch (l.) und Nintendo Switch Lite (r.) (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Größenunterschiede sind merklich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Joy-Cons sind bei der Lite integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lite akzeptiert Standard-Spielkarten.
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Steuerkreuz statt vier Buttons (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Nintendo Switch Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das gesamte System mit Tegra 210 (Erista) benötigt bei 15 Volt Spannung maximal 1 Ampere in der Spitze. Die Switch inklusive Tegra 210B (Mariko) alias Tegra X1+ zieht vom USB-Typ-C-Netzteil bei gleicher Spannung etwa 0,9 Ampere im Maximum. Das erklärt die bessere Akkuleistung, obwohl die Switch Lite einen merklich kleineren Energiespeicher hat. Die Abwärme scheint allerdings ähnlich hoch zu sein.

Übertragen des Nintendo-Kontos ist teilweise möglich

Nutzer, die sich neben ihrer bereits existierenden Konsole die Nintendo Switch Lite zulegen, erhalten vonseiten Nintendos ein wenig Unterstützung. Wir konnten unseren Nintendo-Account samt Spielebibliothek auf das neue Gerät übertragen und unsere Titel dort erneut herunterladen. Auch Spielkarten können mit der mobilen Konsole weiter genutzt werden. Das Betriebssystem ist dabei, bis auf den TV-Modus bezogene Systemeinstellungen, identisch.

Wenn wir allerdings auf zwei Geräten mit dem gleichen Nintendo-Account angemeldet sind, können wir Spiele nur auf Umwegen und durch Ausschalten des Netzwerkmodems parallel spielen. Und selbst dann: Spiele wie Super Smash. Bros wollen nach etwa 2 Stunden mit dem Internet verbunden werden, um die gültige Lizenz abzufragen. Online können wir generell immer nur eine Konsole mit dem gleichen Nintendo-Account nutzen. Außerdem ist das Importieren von Spielständen auf die neue Konsole recht mühselig.

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davidcl0nel 04. Okt 2019

Danke für die Antwort mit der schlechten Nachricht... ;-)

wupme 04. Okt 2019

Hardware kostet Geld, das ist dir klar? Weniger Hardware = Günstigerer Preis. Nebenbei...

wupme 04. Okt 2019

Warum? Weil du leeres gefasel so sehr liebst? Oder weil du der Ansicht bist sie sollten...

wupme 04. Okt 2019

Die Switch Lite hat ein Steuerkreuz Die Switch lite hat auch eines, red doch nicht...

shokked 01. Okt 2019

Hehe, ich lasse es mal auf mich zukommen. Aber kann gut sein dass ich eher schlafe als...


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