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Nintendo Switch: Leitfähiger Schaumstoff löst Joy-Con-Probleme

Im Funkmodus haben viele Nutzer von Switch immer wieder Schwierigkeiten mit dem linken Joy-Con. In den USA löst Nintendo das Problem offenbar durch den Einsatz von ESD-Schaumstoff.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Probleme mit dem linken Joy-Con können wohl recht einfach gelöst werden.
Die Probleme mit dem linken Joy-Con können wohl recht einfach gelöst werden. (Bild: Neilson Barnard/Getty Images for Nintendo of America)

Ein Bauteil für wenige Cent kann offenbar das bislang größte Problem der Nintendo Switch dauerhaft lösen - zumindest deutet darauf ein Artikel von Cnet.com hin. Darin geht es um ein Problem, das sehr viele Besitzer der Hybridkonsole betrifft: Im Funkmodus gibt es immer wieder Verbindungsabbrüche zwischen dem linken Joy-Con, also dem Eingabegerät der Switch, und dem Dock.

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Ein Redakteur von Cnet.net hat den Joy-Con zur Reparatur an Nintendo of Amercia geschickt. Als er nach wenigen Tagen wieder zurückkam, gab es keine Schwierigkeiten mehr mit dem Bauteil. Aber: Ein Austausch habe nicht stattgefunden, was unter anderem anhand der Seriennummer ersichtlich sei. Stattdessen habe der Hersteller an einer Stelle einen "conductive foam" angebracht, so der Redakteur.

Dabei dürfte es sich um ein Material handeln, das hierzulande als ESD-Schaumstoff für wenige Cent erhältlich ist, und mit dem elektrostatisch empfindliche Bauteile vor Interferenzen geschützt werden. Das kleine Würfelchen im Joy-Con von Cnet erfüllt diese Aufgabe offensichtlich: Mit dem Schaum funktioniere das Eingabegerät problemlos, ohne komme es sofort wieder zu Störungen, so die Beschreibung des Redakteurs weiter.

Nintendo hat das Problem an sich bestätigt, auf seiner Website aber nur ein paar allgemeine Tipps zur Lösung angegeben. Der Hersteller empfiehlt etwa, die Joy-Con nicht allzu weit von der eigentlichen Konsole entfernt zu verwenden und darauf zu achten, dass keine anderen Gegenstände - etwa der Fernseher oder ein Aquarium - den Funkkontakt blockieren.

Der zuständige Redakteur bei Cnet schreibt übrigens, dass er zusätzlich auch einen neuen linken Joy-Con gekauft habe. Bei dem gebe es zwar keine sichtbaren Änderungen gegenüber seinem Gerät, die auf einige Bauteile aufgedruckten Nummern und Bezeichnungen seien aber anders - und dieser Joy-Con funktioniere auch ohne den Interferenzschaum. Möglicherweise habe Nintendo das Eingabegerät also grundlegend überarbeitet, bestätigt ist das aber nicht.

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CatKingEbola 23. Mär 2017

Leider hat genau dieses Harken der Handgelenkschlaufen meinem Verriegelungsmeschanismus...

Anonymer Nutzer 23. Mär 2017

Der CNET-Artikel legt nahe, dass es mindestens zwei Boardrevisionen geben soll. Eine kam...

Anonymer Nutzer 23. Mär 2017

Wie kann man eigentlich so ein Kernfeature so unzureichend testen? Der Fehler ist ja auch...


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