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Nintendo Switch: Kostenpflichtiger Online-Service startet am 19. September

Als letzter der großen Konsolenhersteller will sich in Kürze auch Nintendo für die Bereitstellung eines Online-Spielplatzes bezahlen lassen. NES-Klassiker und Speicherdaten-Cloud sollen dabei für Mehrwert sorgen.

Artikel veröffentlicht am , Stephan Freundorfer
Ab 19. September will auch Nintendo Geld für seine Online-Infrastruktur.
Ab 19. September will auch Nintendo Geld für seine Online-Infrastruktur. (Bild: Nintendo)

Mit der Einführung des kostenpflichtigen Online-Services Xbox Live Gold machte Microsoft Mitte des vergangenen Jahrzehnts den Anfang, ab 2010 ließ auch Sony Konsolenbesitzer zahlen, wenn sie online gegen- oder miteinander antreten wollten. Am 19. September 2018 startet nun Nintendo einen Mitgliederservice, der dem kostenlosen Online-Spiel auf der Switch ein Ende setzt.

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Immerhin: Der japanische Traditionshersteller hatte nie einen Hehl daraus gemacht, es ab der Switch der Konsolenkonkurrenz gleichtun zu wollen. Und nach dem Testbetrieb des Online-Netzwerks hätte der Mitgliederservice eigentlich schon Ende 2017 starten sollen. Sieben Tage wird Nintendo Switch Online ab dem 19. September noch kostenlos für alle Besitzer eines Nintendo-Kontos sein, danach werden 3,99 Euro für einen, 7,99 Euro für drei oder 19,99 Euro für zwölf Monate fällig. Zudem gibt es eine Familienmitgliedschaft für 34,99 Euro - bis zu acht Nintendo-Accounts können sie nutzen.

Neben den überschaubaren Kosten (jeweils in den offiziellen Stores kostet Xbox Live Gold 6,99 Euro, Playstation Plus 7,99 Euro im Monat) sollen eine Handvoll Mitgliedervorteile den Online-Dienst anpreisen. So sind im Abo NES-Klassiker inbegriffen, die auch online gegeneinander gespielt werden können. 20 stehen zum Start zur Verfügung, regelmäßig soll der Katalog erweitert werden.

Mitglieder dürfen zudem die Switch Online-App für Statistikfunktionen oder Sprach-Chat während des Online-Spielens nutzen, und auch "exklusive Angebote" soll es für Mitglieder geben. Groß stellt Nintendo zudem die Speicherdaten-Cloud heraus, dank der Spielstände online gesichert werden. Allerdings wird sie nicht von jedem Spiel genutzt: Splatoon 2 beispielsweise legt Spielstände auch weiterhin ausschließlich in der Konsole ab - Grund ist laut offiziellem Nintendo-Kommentar, dass man sicherstellen will, dass Save-Data-Cloud-Backups nicht für unfaire Vorteile in Online-Multiplayerspielen missbraucht werden.



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Anonymer Nutzer 14. Sep 2018

Ok, meine kleine Goldwaage, formuliere ich es eben so: warum muss man immer EIGENTÜMER...

Hotohori 13. Sep 2018

Ich hab alle 3 Plattformen und in den letzten Monaten waren wirklich viele gute PS4...


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