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Alternative Akkupacks und Kabelchaos

Wir haben testweise ein Apple- und ein Anker-Netzteil zur Energieversorgung verwendet. Stichpunktartige Messungen deckten sich mit den Werten des Nintendo-Netzteils. Das ist eine gute Nachricht, denn das heißt auch, dass Spieler unterwegs bei Freunden ihr Gerät laden können. USB-C-Netzteile verbreiten sich schließlich zusehends.

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Das gilt aber nur für den Anschluss direkt am Tablet. Am Dock kommt es hingegen zu seltsamen Störungen. Das Anker-Netzteil funktioniert gar nicht und das Apple-Netzteil nimmt zwar Leistung aus der Steckdose auf, löst aber eine Warnung bei der Switch aus, dass der Anwender Originalzubehör verwenden soll. Das Dock fordert zwingend Power Delivery. Bei unseren Experimenten zeigte sich, dass das Dock auch beim Spielen im Konsolenmodus noch Zubehör aufladen kann. Mit zwei Akkupacks und einem Smartphone stieg die Leistungsaufnahme beim Spielen von Zelda auf etwas über 26 Watt.

Die Akkulaufzeiten sind knapp

Die 16 Wattstunden des Akkus reichen für grafisch intensive Spiele nicht besonders lange. Das ist aber stark von den Einstellungen und der Umwelt abhängig. In einem dunklen Raum bei automatischer Helligkeitsregulierung und mittlerer Basishelligkeit konnten wir immerhin 3 Stunden und 26 Minuten Zelda spielen. Bei maximaler Helligkeit verlieren wir fast eine Stunde und landen bei 2:28 Stunden. Verglichen mit anderen Handhelds, aber auch Tablets sind das keine herausragenden Werte. Die Leistungsaufnahme ist offensichtlich hoch. Das erklärt auch den stets extrem leise surrenden Lüfter an der Gehäuseoberseite.

Wenig Sorgen muss sich der Anwender bei den Joy-Cons machen. Die waren bei unseren langen Tests im Prinzip immer voll. Von den vier Anzeigebalken verschwand nie einer. Sie dürften daher wie auch der Pro-Controller mehrere Dutzend Stunden halten.

Vorsicht vor Nintendos Pro-Controller-USB-Kabel

Wem die Akkulaufzeit nicht reicht, für den ist ein Akkupack eine Lösung. Unseren Experimenten zufolge versteht die Switch den Battery-Charge-Standard (5 Volt), der nicht mit Power Delivery (5 bis 20 Volt) zu verwechseln ist. Dabei ist uns aber aufgefallen, dass teilweise nur 0,5A unterstützt werden. Unser Fehler war dabei, das USB-A-auf-C-Kabel des Pro-Controllers zu verwenden. Verwenden wir ein äußerlich gleich aussehendes Kabel der Elgato Capture Card HD60S, sind es grob 1,5A. Sprich mit einem Akkupack lässt sich die Spielzeit mit dem richtigen Kabel unterwegs gut verlängern. Das erinnert uns ein wenig an unseren USB-C-Kabel-Vorfall.

Insgesamt verwundert das Verhalten rund um die Leistungsaufnahme. Wir haben den Eindruck, dass hier Reserven bereitstehen, die vielleicht später freigeschaltet werden. Es kann aber auch sein, dass Nintendo bewusst den Akku schonend auflädt und Ladezyklen vermeiden will, was der Haltbarkeit zugute kommen würde. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile. Wir würden uns aber seitens Nintendo trotzdem ein mit Tablets vergleichbar schnelles Laden wünschen. Ideal wäre, wenn Nintendo den Akkutausch noch vereinfachen würde. Der ist bisher nur über das Unternehmen selbst vorgesehen. Einen Preis gibt es für diesen Service aber noch nicht.

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 Verwirrendes Aufladen durch USB-C-Standards und kurze AkkulaufzeitenAufgeräumtes Betriebssystem 
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TTX 10. Mär 2017

Gerade deswegen ist sie total überteuert...jedes aktuel SD820+ Handy ist schneller als...

Meisterqn 06. Mär 2017

Sind an den Account gebunden.

elknipso 04. Mär 2017

Weit über 95 Prozent der Nutzer dürften Erwachsene sein :).

elknipso 04. Mär 2017

Kein Wunder zu dem aktuell sehr hohen Preis greifen natürlich nur die hardcore Nintendo...

Meisterqn 04. Mär 2017

Für mich kann ich nur sagen, dass ihr beide nicht ganz Unrecht habt. Ich war his inkl...


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