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Nintendo Switch
Nintendo Switch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Bewährte Hardware von Nvidia neu erdacht

Nintendo verwendet bei der Nintendo Switch ein System-on-a-Chip von Nvidia: Es handelt sich dabei offenbar um einen modifizierten Tegra X1, wie er auch vom Shield TV bekannt ist. Das SoC gehört zu den derzeit schnellsten Chips mit ARM-basierten CPU-Kernen und wurde offenbar von Nintendo für die Switch modifiziert. Welche Änderungen die Japaner konkret vorgenommen haben und ob der Chip in einem 20-nm- (wahrscheinlich) oder einem 16-nm-Prozess gefertigt (unwahrscheinlich) wird, wissen wir nicht. Bekannt ist jedoch, dass der Tegra X1 unterschiedliche Modi aufweist. Egal ob als Handheld oder im Dock: Das System-on-a-Chip wird abhängig von der Wahl der Entwickler mit unterschiedlichen Taktraten betrieben.

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Die eingesetzte Variante des Tegra X1 nutzt vier CPU-Kerne vom Typ Cortex-A57, die ebenfalls vorhandenen vier Cortex-53 scheint Nintendo deaktiviert zu haben, so wie auch Nvidia beim Shield TV. Die A57 sind deutlich leistungsstärker, wenn auch weniger effizient. Sie takten bei der Switch im Handheld- und im Dock-Mode mit 1,02 GHz. Das ist wichtig, denn grundlegende Berechnungen wie das Laden einzelner Level, die Geometrie, die Physik, die künstliche Intelligenz und teilweise die Schatten sind unabhängig von der Render-Auflösung, daher muss die CPU-Leistung für das gleiche Spielgefühl identisch ausfallen.

  • Der Bildschirm der Nintendo Switch spiegelt... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... im Schatten ist das Spielen dennoch problemlos möglich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Nintendo Switch von hinten (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Nintendo Switch von hinten inklusive Spieler (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Power-Knopf und Lautstärketasten (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüftungsschlitz der Switch (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Slot für Spiele (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zelda im Game-Card-Slot (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ständer ist sehr wackelig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter dem Ständer ist der Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden Joy-Cons können auf vielfältige Weise gehalten werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Netzteil der Switch (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Switch wird nicht geladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Switch wird geladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Switch und Joy-Cons in der Halterung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Switch und Joy-Cons in der Halterung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Wir schalten die Nintendo Switch ein. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Zelda-Modul ist eingelegt. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Standfuß ist sehr klapprig - er dient gleichzeitig als Verschluss für den Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das geöffnete Dock ohne Kabel (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das geöffnete Dock mit Kabel (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Wir vermissen analoge Schultertasten. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Blick von oben ins Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Größenvergleich mit Wii U und Wii (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Größenvergleich mit Wii U und Wii (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Größenvergleich mit Wii U und Wii (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Spielmodule vom Gameboy, Gameboy Advance, Nintendo 3DS, PS Vita, SD-Karte, Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Spielmodule vom Gameboy, Gameboy Advance, Nintendo 3DS, PS Vita, SD-Karte, Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Nintendo Switch im Größenvergleich mit Wii U und Wii (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

Ein Tegra-Chip, zwei Modi

Als Grafikeinheit kommt eine Maxwell-GPU mit 256 Shader-Einheiten zum Zuge, die unterschiedliche Frequenzen aufweist: Im Handheld-Betrieb kann sie Nintendos Unterlagen für Entwickler zufolge mit 307 oder mit 384 MHz takten. Im Dock-Mode steht neben diesen beiden Optionen auch eine Frequenz von 768 MHz zur Verfügung, die bei den meisten Spielen gewählt werden dürfte. Um den höheren Takt zu garantieren, ist im Dock der Lüfter immer eingeschaltet. Der Grund ist simpel: Zelda Breath of the Wild wird unterwegs in 720p mit meist 30 Bildern pro Sekunde berechnet, daheim am Fernseher jedoch in 900p mit meist 30 fps. An einen Fernseher gibt Nintendos Konsole via HDMI-Ausgang das Bild in 480p60, 720p60 oder 1080p60 aus. Als erste Nintendo-Konsole wird alternativ auch der erweiterte RGB-Farbraum von 0-255 unterstützt.

Digitaler 5.1-Sound kommt nur über HDMI direkt in den Verstärker, einen optischen Audioausgang bietet die Switch nicht. Nutzer können zwischen der Surround-Ausgabe und Stereo in den Optionen wählen. Im Handheld-Modus steht nur Stereo zur Wahl. Das Signal wird in angemessener Lautstärke über den 3,5-mm-Klinkenanschluss ausgegeben.

Mit 4 GByte fällt die RAM-Ausstattung der Switch großzügig aus, Nintendo nutzt sparsamen LPDDR4-Speicher in Form zweier Packages. Auch hier gilt, dass im Handheld-Betrieb die Frequenz geringer ist als im Dock-Mode: Statt 1.600 sind es nur noch 1.333 MHz - da aber auch die GPU langsamer läuft, benötigt diese weniger Daten. Das Speicherinterface weist offenbar eine Breite von 64 Bit für bis zu 25,6 GByte pro Sekunde auf.

Das SwitchOS ist auf einer 32 GByte fassenden eMMC (Embedded Multimedia Card), also Flash-Speicher, installiert. Offenbar ist ein CPU-Kern für das Betriebssystem abgestellt, ähnlich wie bei der Xbox One dürfte Nintendo auch einen Teil der GPU-Leistung dafür reservieren.

Nutzer, die ihre Spiele ausschließlich digital erwerben und herunterladen, werden den Speicher daher schnell mit einer Micro-SD-Karte erweitern müssen. Ein besonderer Problemfall dürften die nur als Einheit verkauften Rollenspiele Dragon Quest Heroes 1 und 2 sein: Sie benötigen exakt 32 GByte.

Wer seine Spiele im Handel in Form von Modulen kauft, hat weniger Sorgen. Eine Installation ist dann nicht nötig.

Das Umschalten vom internen 6,2-Zoll-IPS-Touchscreen (1.280 x 720 Pixel) auf den Fernseher erfolgt innerhalb weniger Zehntelsekunden. Ebenso schnell gelingt der Wechsel zurück auf das interne Display, sobald die Switch wieder aus dem Dock genommen wird. Für eine mögliche künftige Revision wünschen wir uns, dass der ausladende schwarze Rand des Panels zusätzlich zur Displayfläche wird.

Nintendos Switch unterstützt ac-WLAN und Bluetooth 4.1 (nur im TV-Modus) und prinzipiell auch Ethernet, wenn ein entsprechender Adapter mit einem der USB-Anschlüsse am Dock verbunden wird. Derzeit ist einzig USB 2.0 aktiv, allerdings soll USB 3.0 durch eine kommende Firmware freigeschaltet werden.

Mit im Gehäuse steckt neben dem Mainboard samt Chip, Heatpipe und Radiallüfter auch der Akku.

 Enttäuschender Tischbetrieb dafür draußen brauchbarVerwirrendes Aufladen durch USB-C-Standards und kurze Akkulaufzeiten 

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TTX 10. Mär 2017

Gerade deswegen ist sie total überteuert...jedes aktuel SD820+ Handy ist schneller als...

Meisterqn 06. Mär 2017

Sind an den Account gebunden.

elknipso 04. Mär 2017

Weit über 95 Prozent der Nutzer dürften Erwachsene sein :).

elknipso 04. Mär 2017

Kein Wunder zu dem aktuell sehr hohen Preis greifen natürlich nur die hardcore Nintendo...

Meisterqn 04. Mär 2017

Für mich kann ich nur sagen, dass ihr beide nicht ganz Unrecht habt. Ich war his inkl...



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