Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter

Handheld und Heimkonsole mit Bewegungssteuerung zugleich: Nintendos Hybridkonsole Switch soll bekannte Konzepte nicht nur verbinden, sondern auch verbessern. Beim Anspielen überzeugt sie uns aber nur in Teildisziplinen.

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Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek tritt in Milk von 1-2 Switch an.
Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek tritt in Milk von 1-2 Switch an. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Hohe Auflösung! Zwei Analogsticks! Konsolenqualität! Zum Mitnehmen! Auf einem Anspiel-Event haben wir unseren Erstkontakt mit Nintendos neuer Hybridkonsole Switch. Sie ist klassische Heimkonsole wie Xbox oder Playstation mit Bewegungssteuerung wie bei der Wii und Handheld zugleich. Dafür hat Nintendo zwei neue Bewegungscontroller entwickelt: die Joy-Cons. Sie sind das auffälligste Merkmal der Konsole.

Die ersten Stunden mit der Switch wecken nostalgische Gefühle. Im Konsolenmodus sitzen Spieler klassisch vor dem TV und spielen zum Beispiel mit dem Pro-Controller. Der Pro-Controller ist ebenfalls neu, fühlt sich aber vertraut an. Beim Ausprobieren des Bewegungsbox-Spiels Arms oder der vielen Minigames von 1-2 Switch erinnern wir uns an das spaßige Herumfuchteln mit der Wii. Vor dem Fernseher mit dem neuen Pro-Controller in der Hand unterscheidet sich die Switch gar nicht von anderen klassischen Konsolen.

  • Der Switch Pro Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Switch Pro Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Switch Pro Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Switch Pro Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Switch Pro Controller (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Basisstation der Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Switch im Handheld-Modus (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Dock von oben (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Dock von der Seite (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Die Joy-Cons ohne ... (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • ... und mit Plastikerweiterung für erhöhte L- und R-Tasten (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Alle Knöpfe der Joy-Cons (Bild: Nintendo)
Switch im Handheld-Modus (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

Ein völlig autarkes Handheld

Das Besondere an der Switch zeigt sich, wenn der Spieler die beiden Bewegungscontroller Joy-Con links und rechts vom Display einrastet und die Konsole darauf aus dem Dock hebt und mit auf die Reise nimmt - alles komplett ohne Kabelsalat. Dann wird sie zum extrem breiten Handheld. Während das Gamepad der Wii U nur in einem beschränkten Radius in Funknähe zur Basisstation genutzt werden konnte, ist die Switch autark.

Möglich wird die Hybridfähigkeit durch die Verpflanzung der zentralen Komponenten (CPU, GPU etc.) in die Displayeinheit - man kann getrost primär von einem Tablet sprechen, das Nintendo auf den Markt bringt. Und im Handheldmodus zeigt sich, was die Konsole kann: Das Spielen ist ähnlich wie auf der Playstation Vita oder dem 3DS - nur deutlich schöner und komplexer.

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Joy-Cons: Wii-Fernbedienung Plus Ex Ultra 
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Tyler_Durden_ 25. Jan 2017

Nur mal so am Rande was passiert, wenn man mal wieder Legacy-Hardware ohne 3rd-Party...

Tyler_Durden_ 25. Jan 2017

Das stimmt nicht. Bis zur Wii waren Nintendo-Konsolen immer mindestens der aktuellen...

MistelMistel 25. Jan 2017

Ich werde zwar nicht fürs Spielen bezahlt (bin also kein Pro-Gamer), aber ich bin 38 und...

der_wahre_hannes 23. Jan 2017

Vor allem die Vita ist ein wunderbares Stück Hardware. Nutze ich leider auch viel zu...



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