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Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek tritt in Milk von 1-2 Switch an.
Golem.de-Redakteur Michael Wieczorek tritt in Milk von 1-2 Switch an. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Nintendo veröffentlicht die Switch am 3. März 2017 weltweit. Hierzulande kostet die Konsole 329 Euro. Die Spiele sind ohne regionale Sperren weltweit spielbar. Für Onlinegaming will Nintendo ab der zweiten Jahreshälfte genau wie Sony und Microsoft Geld verlangen. Der interne Speicher der Konsole beträgt 32 GByte. Er wird zum Beispiel alleine durch die Installation von Zelda über den eShop (Größe 16 GByte) mit über der Hälfte belegt. Durch einen Micro-SDXD-Slot kann der interne Speicher auf bis zu 2 TByte vergrößert werden.

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Nintendo will Spiele auf Speichermedien von bis zu 16 GByte ausliefern. Diese Module haben in etwa die physikalische Größe der bekannten 3DS-Spiel-Module.

Dieses Online-Abo beinhaltet auch einen Virtual-Console-Retro-Titel pro Monat, der in manchen Fällen um einen zusätzlichen Onlinemodus erweitert werden soll. Nach dem Ablauf des Monats verfällt der Zugriff auf das Spiel und ein neues wird freigeschaltet. Wie viel Nintendo für den Service verlangen will, ist noch nicht bekannt.

Social-Media-Anbindung, Voice-Chat und Freundeslisten will der Konzern von der Konsole auf Smartphones und eine eigene App auslagern. Auch hier liegen noch keine weiteren Details vor. Nintendo gibt die Akkulaufzeit im Handheldmodus abhängig vom Spiel mit 2,5 bis 6 Stunden an.

Fazit

Ein großer Schritt für Handhelds, ein kleiner Schritt für Heimkonsolen: Die Nintendo Switch hat uns beim Anspiel-Event nur in Teildisziplinen überzeugt.

Die beiden neuen Bewegungscontroller namens Joy-Cons sind abseits der wackeligen L- und R-Tasten hervorragend verarbeitet, auch die eigentliche Konsole oder besser gesagt das Tablet überzeugt mit einem großen scharfen Display. Die gesamte Einheit wirkt zwar auf den ersten Blick gigantisch. Durch das geringe Gewicht gewöhnt man sich daran aber sehr schnell.

Mario Kart, Zelda und Splatoon im Handheldmodus zu spielen, ist sehr beeindruckend und löst einen "Das will ich haben"-Reflex aus. Ganz anders der Konsolenmodus. Der erzeugt eher den "Das habe ich doch schon"-Reflex.

Optisch unterscheiden sich die gezeigten Titel kaum von Spielen auf der Wii U. Nintendos neuerlicher Versuch, mit Bewegungssteuerung und Partyspielen zu punkten, lässt uns ebenfalls eher kalt. Damit ist die Switch zum Start primär für Spieler interessant, die keine Wii U besitzen oder trotz der kurzen Akkulaufzeit so früh wie möglich die neue Generation von mobilen Spielen ausprobieren möchten.

Letztgenannte werden auch die Joy-Cons am ehesten zu schätzen wissen. Wir haben, sofern möglich, die meisten Spiele lieber mit dem optionalen Pro-Controller gespielt, der sich deutlich vertrauter und angenehmer anfühlt. Er bringt den Einstiegspreis für die Switch auf über 400 Euro ohne Spiel. Günstig wird Nintendos Wechsel auf eine einheitliche Plattform damit auf keinen Fall.

 Ein Blockbuster und das lange Warten

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Tyler_Durden_ 25. Jan 2017

Nur mal so am Rande was passiert, wenn man mal wieder Legacy-Hardware ohne 3rd-Party...

Tyler_Durden_ 25. Jan 2017

Das stimmt nicht. Bis zur Wii waren Nintendo-Konsolen immer mindestens der aktuellen...

MistelMistel 25. Jan 2017

Ich werde zwar nicht fürs Spielen bezahlt (bin also kein Pro-Gamer), aber ich bin 38 und...

der_wahre_hannes 23. Jan 2017

Vor allem die Vita ist ein wunderbares Stück Hardware. Nutze ich leider auch viel zu...

CSCmdr 18. Jan 2017

Ja. Auf der WiiU gab es so einige, die sich über den eShop erwerben ließen. Deutlich...



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