Abo
  • Services:

Nintendo Switch eingeschaltet: Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

So behäbig wie die Wii U oder so flott wie ein modernes Tablet? Wir haben unsere Nintendo Switch eingeschaltet und kleinteilige Hardware, Plus-/Minus-Controller, das clever erdachte Dock und das Betriebssystem angeschaut.

Artikel von veröffentlicht am
Die Nintendo Switch nach dem Auspacken, vor dem Einschalten
Die Nintendo Switch nach dem Auspacken, vor dem Einschalten (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Vorbemerkung der Redaktion: Wertungen zur Switch, dem eShop und Onlinefeatures unterliegen einer Sperrfrist von Nintendo. Wir werden am 1. März gegen 15 Uhr ein erstes Fazit und die gewohnten Messungen veröffentlichen.

Inhalt:
  1. Nintendo Switch eingeschaltet: Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld
  2. Allein auf dem Tisch und im Dock
  3. Reaktionsschnelles Betriebssystem und gemischter Ersteindruck

So richtig weiß es Nintendo vermutlich selbst nicht, ob die neue japanische Hybridkonsole Switch nun 3DS und Wii U beerben soll oder doch nur die Wii U. Fakt ist, dass wir mit der neuen Hardware bereits viel Spaß am Fernseher und unterwegs haben - etwas, das mit Xbox One oder Playstation 4 auf diese Weise nicht möglich ist. Fest steht auch, dass Nintendo seine Entwicklungsbemühungen auf absehbare Zeit auf die Switch fokussieren wird. Wir erwarten neben Bewegungsspielen wie Arms und traditionellen Serien wie Mario und Zelda auch Innovationen mit der Switch. Wie viel Potenzial steckt also in Nintendos Neuer?

Die Nintendo Switch kommt gut und sicher verpackt in einem fast schon niedlich anmutenden Karton. Darin befinden sich die Konsole oder besser gesagt das Tablet, der linke und rechte Joy-Con, das Dock für den Anschluss an den Fernseher, der Joy-Con-Grip, Joy-Con-Handschlaufen, das Netzteil sowie ein HDMI-Kabel.

Spiel rein, Switch an

Das Switch-Tablet lässt sich vollkommen eigenständig bedienen, so haben jedenfalls wir es das erste Mal ohne Gamepads oder Joy-Cons über den Power-Knopf an der Oberseite gestartet. Für Eingaben bei der Ersteinrichtung werden dann die Finger genutzt. Anders als beim Wii-U-Gamepad, das einen resistiven Touchscreen und einen Stylus hatte, setzt Nintendo für die Switch auf einen kapazitiven Multitouch-Touchscreen. Die Inbetriebnahme verläuft ganz traditionell wie von anderen Konsolen gewohnt. Nutzer geben ihr Land an, erstellen ein Profil und geben sich einen Spitznamen. Schon wenig später erwartet die Konsole dann doch, dass wir die Joy-Cons einmal anstecken und wieder abziehen, zu Kalibrierungs- und Erklärungszwecken.

  • Der Bildschirm der Nintendo Switch spiegelt... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... im Schatten ist das Spielen dennoch problemlos möglich. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Nintendo Switch von hinten (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Nintendo Switch von hinten inklusive Spieler (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Power-Knopf und Lautstärketasten (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Lüftungsschlitz der Switch (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Slot für Spiele (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zelda im Game-Card-Slot (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Ständer ist sehr wackelig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hinter dem Ständer ist der Steckplatz für Micro-SD-Karten. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die beiden Joy-Cons können auf vielfältige Weise gehalten werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Netzteil der Switch (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Pro Controller (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Switch wird nicht geladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Switch wird geladen. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Switch und Joy-Cons in der Halterung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Switch und Joy-Cons in der Halterung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Unboxing (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Wir schalten die Nintendo Switch ein. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das Zelda-Modul ist eingelegt. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Standfuß ist sehr klapprig - er dient gleichzeitig als Verschluss für den Micro-SD-Karten-Slot. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das geöffnete Dock ohne Kabel (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Das geöffnete Dock mit Kabel (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Wir vermissen analoge Schultertasten. (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Der Blick von oben ins Dock (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Größenvergleich mit Wii U und Wii (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Größenvergleich mit Wii U und Wii (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Nintendo Switch im Größenvergleich mit Wii U und Wii (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Spielmodule vom Gameboy, Gameboy Advance, Nintendo 3DS, PS Vita, SD-Karte, Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
  • Spielmodule vom Gameboy, Gameboy Advance, Nintendo 3DS, PS Vita, SD-Karte, Switch (Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)
Der Bildschirm der Nintendo Switch spiegelt... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Einkaufsallianz Nord GmbH, Berlin
  2. Personalwerk Holding GmbH, Wiesbaden

Die Switch ist autark. Möglich wird die Hybridfähigkeit durch die Verpflanzung der zentralen Komponenten wie CPU und GPU in die Displayeinheit.

Der Bildschirm löst mit 1.280 x 720 Pixeln auf und ist mit einer sichtbaren Diagonalen von 15,7 Zentimetern richtig schön groß. Selbst im Vergleich mit einem New 3DS XL wirkt er gigantisch. Die maximale Helligkeit liegt auf dem Niveau des Nintendo 3DS oder der Playstation Vita. Bei strahlendem Sonnenschein unter freiem Himmel wird man mit dem Display nicht ganz zufrieden sein. Mit ein wenig Schatten gibt es aber keine Probleme.

Spiele werden genau wie bei der Playstation Vita etwas friemelig über einen Steckplatz an der Oberseite eingesteckt. Eine Schutzklappe sorgt dafür, dass wenig Staub oder gar Dreck in das Tablet eindringt. Der schnelle Spielwechsel ist dadurch aber nicht so komfortabel wie bei Nintendos klassischen Handhelds.

Weiterhin findet im Tablet eine Micro-SD-Karte Platz. Ein äußerst klappriger ausklappbarer Standfuß dient dabei gleichzeitig als Schutzklappe für den Micro-SD-Slot. Die traditionellen Knöpfe zum Regeln der Lautstärke, ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer und ein Stromanschluss für das mitgelieferte Netzteil sind ebenfalls direkt am Tablet, genauso wie ein Lüfterschlitz von 7 Millimetern Tiefe und 4 Zentimetern Länge.

Plus- und Minus-Controller

Für die Switch können sich Spieler schon mal daran gewöhnen, zu ihren Joy-Cons Plus- oder Minus-Controller zu sagen. Der Minus-Controller gehört in die linke Hand und bietet den Aufnahmeknopf zum Sichern von Bildschirmfotos. Der Plus-Controller ist der rechte; mit ihm können Nutzer Amiibo über NFC registrieren oder die Infrarotkamera an der Unterseite benutzen. Anstelle des Aufnahmeknopfs hat er den Home-Button.

Die Joy-Cons sind äußerst klein und leicht. Sie verschwinden nahezu in großen Händen. Durch die Handschlaufen gewinnen sie Kunststoffmasse an der Oberseite und werden ergonomischer. Der Knopf zwischen den Schulterknöpfen in der Mitte dient dem Verbindungsaufbau mit der Konsole und zeigt an, ob der Nutzer Spieler 1, 2, 3 oder 4 ist. Beide Controller unterscheiden sich zudem in der Platzierung ihrer Analogsticks. Ein digitales Steuerkreuz haben beide nicht. Alle Knöpfe außer den Schultertasten haben einen hervorragenden Druckpunkt. Besonders mit den Joy-Con-Handschlaufen sind die Schultertasten richtig wabbelig.

Sofern das Tablet eingeschaltet ist, wird das Einrasten der Joy-Cons an der Switch audiovisuell unterstützt. Am Bildschirmrand erscheint eine schicke Animation in Form einer weißen Welle, und das Switch-Klick-Geräusch aus der Werbung ertönt. Bei den ersten Kopplungsversuchen sind wir sehr vorsichtig und die Joy-Cons rasten nicht ganz so fluffig wie in Nintendos Werbespots ein. Mit etwas Übung geht der Vorgang aber dann schnell vonstatten. Zum Lösen des Bewegungscontrollers muss ein Knopf an der Rückseite gedrückt gehalten werden. Sind alle Accessoires ab, dient das Tablet im Tisch-Modus durch den Standfuß als kleiner portabler Bildschirm.

Allein auf dem Tisch und im Dock 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Philips 49PUS6482 UHD-TV mit Ambilight für 549,99€ statt 649€ im Vergleich)
  2. (u. a. Lust for Darkness für 11,49€ und Ghost of a Tale für 14,99€)
  3. 299€ (Vergleichspreis 403,90€)

Tuxgamer12 27. Feb 2017

Wo? In Deutschland? Von einer seriösen Website? Denn mal ganz im Ernst: Von Ausland...

incoherent 27. Feb 2017

lol. nicht.

Kakiss 27. Feb 2017

Einen richtigen Vergleich kann man leider nicht stellen, da zb. für den Servertot der...

Tuxgamer12 26. Feb 2017

Ah, ganz größer Unterschied. Das ändert natürlich - lass mich mal überlegen - gar nichts!

Garius 25. Feb 2017

https://www.youtube.com/watch?v=ussCHoQttyQ


Folgen Sie uns
       


Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen

Im autonomen Volocopter haben zwei Personen mit zusammen höchstens 160 Kilogramm Platz - wir haben uns auf der Cebit 2018 trotzdem reingesetzt.

Volocopter auf der Cebit 2018 angesehen Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


    Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
    Sonnet eGFX Box 650 im Test
    Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

    Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
    2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
    3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

      •  /