Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

Am 19. Oktober 2021 ist von dem schon etwas älteren Actionspiel Dying Light eine Umsetzung für die Nintendo Switch erschienen. Allerdings mit Einschränkungen: Wegen des deutschen Jugendschutzgesetzes ist der Titel momentan in ganz Europa sowie in Australien und Neuseeland nicht erhältlich.
Das Problem: Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) hat das ursprünglich 2015 erhältliche Dying Light im Schnellverfahren auf Liste A indiziert. Damit darf es nicht beworben, vor allem aber nicht in Onlineshops verkauft werden.
Nun ist die Switch-Umsetzung allerdings nur über den E-Shop von Nintendo als Download erhältlich, und dessen europäischer Ableger ist in Deutschland registriert. Offenbar werden von diesem Store auch gleich Australien und Neuseeland mitbetreut, so dass das Actionspiel dort auch nicht freigeschaltet werden kann.
Ein Mitarbeiter des Entwicklerstudios Techland, das hinter Dying Light steckt, schreibt auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) , dass das Team mit den beteiligten Partnern und Behörden daran arbeite, "das Verbot so schnell wie möglich aufzuheben." Wann es so weit ist, ist nicht absehbar. Für Techland bedeutet die Sperre verlorene Einnahmen.
Dying Light 2 erscheint im Februar 2022
Momentan arbeitet das Studio an Dying Light 2, bei dem es so gut wie sicher keine vergleichbaren Probleme mit dem Jugendschutz geben dürfte. In dem Spiel soll man sich frei in der fiktiven Stadt Justice City bewegen können. In der Metropole wütet ein Virus, das Menschen in Zombies verwandelt.
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Bei Tag müssen die Spieler zwischen Fraktionen vermitteln beziehungsweise für die eine Gruppe und gegen die andere kämpfen – dabei soll es sehr viel Entscheidungsspielraum geben. Bei Nacht stehen die Kämpfe gegen die Untoten im Vordergrund.
Neben dem handlungsbasierten Solomodus soll es einen Koopmodus für bis zu vier Spieler geben. Das Actionspiel basiert auf einer neuen Version der hauseigenen C-Engine und soll am 4. Februar 2022 für Windows-PC, PS4 und 5 sowie Xbox One und Series X/S erscheinen. Eine Switch-Version wurde ausdrücklich nicht angekündigt.