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Nintendo Switch: Boost Mode steigert Framerate und verkürzt Ladezeiten

Höherer Takt für CPU-Kerne und Grafikeinheit: Seit der Firmware 8.0.0 können Spiele bei entsprechender Programmierung im Portable Mode der Nintendo Switch mit mehr Bildern pro Sekunde laufen, obendrein verringern sich die Ladezeiten. Ein erster Test zeigt signifikante Unterschiede.

Artikel veröffentlicht am ,
Nintendo Switch
Nintendo Switch (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)

Ohne es öffentlich zu kommunizieren, hat Nintendo mit dem Firmware-8.0.0-Update für die Nintendo Switch (Test) neue Taktstufen für die CPU-Kerne und die Grafikeinheit des verbauten Nvidia-Chips implementiert. Damit diese genutzt werden können, müssen Entwickler ihre Spiele anpassen, dann fällt die Framerate höher aus und die Ladezeiten sinken. Ein Bericht von Digital Foundry zeigt, wie sehr sich der Boost Mode bei Titeln wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild auswirkt.

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Dazu folgender Hintergrund: Die Nintendo Switch unterstützt einen Docked Mode und einen Portable Mode, wobei in Letzterem die Frequenz der Grafikeinheit zugunsten der Akkulaufzeit nur halb so hoch ausfällt (307 MHz oder 384 MHz statt 768 MHz) und auch der Speicher ein bisschen langsamer ist (1.333 MHz statt 1.600 MHz). Der Takt der CPU-Kerne beträgt unabhängig davon, ob die Nintendo Switch eingesteckt ist oder nicht, bisher immer 1.020 MHz. Mit dem Firmware-Update erhalten Entwickler neue Möglichkeiten.

Eine davon, ist CPU-Kerne auf satte 1.785 MHz zu takten, während ein Spiel geladen wird. Bei der Grafikeinheit liegt zu dieser Zeit praktisch keine Last an, der Prozessor aber muss Daten dekomprimieren, damit diese vom Flash- in den Arbeitsspeicher geladen werden können. Offenbar ist die Storage-Geschwindigkeit bei der Nintendo Switch nicht immer der limitierende Faktor, sondern teils auch die der CPU-Kerne: Mit 1.785 MHz statt 1.020 MHz startet Super Mario Odyssey in 20 Sekunden statt in 28 Sekunden. Einmal im Spiel - und mit den Daten bereits im RAM - verringern sich die Ladezeiten aber nur unmerklich.

Die zweite Neuerung betrifft den Takt der Grafikeinheit im Portable Mode: Statt 307 MHz oder 384 MHz sind nun auch 460 MHz möglich. Neben Super Mario Odyssey und The Legend of Zelda: Breath of the Wild unterstützt auch Mortal Kombat 11 diese Frequenz. Der Prügler liegt damit näher an 60 fps, was in einer flüssigeren Darstellung resultiert. Interessantes Details: Die GPU des Tegra-X1-Chips in der Nintendo Switch kann laut Digital Foundry mit bis zu 921 MHz takten, was vermutlich wegen Hitzeproblemen aber nicht genutzt wird.

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Meisterqn 12. Mai 2019

Ja. Diese Geschichten vom "Abrauchen" find ich auch immer amüsant. Wenns wirklich...

TarikVaineTree 12. Mai 2019

Per Homebrew (sys-clk) kann man die Switch auch dauerhaft übertakten, um so z. B. in BotW...

TarikVaineTree 12. Mai 2019

1. Das Feature ist neu und muss gezielt von Entwicklern eines Spiels eingebaut werden...


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