Nintendo: Switch-Besitzer verärgert über Pixelfehler

Inzwischen knapp 2.500 Beiträge lang ist ein Thread auf Reddit(öffnet im neuen Fenster) , in dem sich Käufer der Nintendo Switch über Pixelfehler auf dem Touchscreen beschweren und sich mit anderen darüber austauschen. Konkret geht es darum, dass auf dem Display kleine schwarze oder helle Punkte zu sehen sind.

Nintendo hat in einer offiziellen Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster) geschrieben, dass das bei der verwendeten Art von LCD-Bildschirm einfach passieren könne und dass es sich nicht um einen Defekt handeln würde - womit der Hersteller wohl vorsorglich Garantieansprüchen einen Riegel vorschieben will.
Um das Problem einzuordnen: Tatsächlich kann es bei LCD-Bildschirmen passieren, dass einzelne Kristalle defekt sind, etwa weil sie nicht korrekt angesteuert werden. In den Anfangstagen der Technologie war das ein größeres Problem, moderne Fertigungs- und Kontrollverfahren haben aber dafür gesorgt, dass es etwa bei Smartphones oder Tablets nur noch sehr selten auftritt.
Bei derlei Mobilgeräten wären Pixelfehler selbst dann störend, wenn es nur einige wenige sind - schließlich befindet sich das Display direkt vor den Augen des Nutzers. Außerdem haben viele Menschen die Angewohnheit, gerade auf solche minimalen Fehler stark zu achten und sie nicht einfach ignorieren zu können.
Wie viele Käufer einer Switch weltweit von dem Problem betroffen sind, lässt sich selbst anhand des genannten Threads auf Reddit nicht abschätzen. Viele Kommentatoren empfehlen, zum Händler zu gehen und auf einem Umtausch zu bestehen.
Damit hätten sie etwa in den frühen Tagen bei der Playstation Portable (PSP), die anfangs ähnliche Probleme hatte, gute Erfahrungen gemacht. Wer online gekauft hat, kann seine Switch meist ja sowieso innerhalb der üblichen Fristen zurückschicken.
Joy-Cons und Windows
Für eine kleine Überraschung haben übrigens die Joy-Cons gesorgt, also die seitlichen Eingabegeräte für den Touchscreen. Sie lassen sich über Bluetooth auch mit anderen Geräten koppeln, etwa mit Android-Smartphones sowie mit Rechnern unter Windows und MacOS.
Mit einem als Download erhältlichen Tool namens Joytokey(öffnet im neuen Fenster) lassen sich die Tasten unter Windows den gewünschten Aktionen in Spielen zuordnen.



