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Nintendo: Switch 2 laut Entwicklern stark genug für Ports von Series S

In einem Interview geben zwei Technikchefs des auf Umsetzungen spezialisierten Studios Virtuos ihre Einschätzungen zur Hardware der Switch 2.
/ Peter Steinlechner
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Nintendo Switch 2 (Bild: KAZUHIRO NOGI/AFP via Getty Images)
Nintendo Switch 2 Bild: KAZUHIRO NOGI/AFP via Getty Images

Im Gespräch mit Wccftech(öffnet im neuen Fenster) hat das Porting- und Supportstudio Virtuos (Mitarbeit unter anderem an Hogwarts Legacy, Call of Duty – Modern Warfare 3 und Cyberpunk 2077) interessante Einblicke in die technischen Möglichkeiten der Nintendo Switch 2 gegeben.

Alex Heise (Director of Business Development) und Technical Director Eoin O' Grady sprechen in dem Interview vor allem über die Leistungsfähigkeit des Geräts, sowohl im Vergleich zur ersten Switch als auch im Hinblick auf aktuelle Plattformen wie die Xbox Series S.

Laut O' Grady liege die GPU-Leistung der Switch 2 zwar etwas unterhalb der Series S. Kombiniert mit Nvidias Deep Learning Super Sampling (DLSS) ermögliche dies dennoch eine visuelle Qualität, die deutlich über dem der bisherigen Switch liegt.

Besonders bei Titeln mit komplexer Physik und vielen Animationen könne die neue Konsole im Zusammenspiel mit DLSS auch eine höhere effektive Auflösung erzielen als die Series S mit nativer 1080p-Ausgabe – bei gleichzeitig stabiler Framerate, so die Entwickler.

Entscheidend sei dabei nicht nur die Rohleistung, sondern auch das Zusammenspiel mit der neuen Architektur. Die CPU der Switch 2 basiert bekanntlich auf einem ARM-Cortex-A78C-Design mit acht Kernen, was die Mehrkern-Performance deutlich steigert.

CPU der Nintendo Switch 2 schnell genug für komplexe Physik

Die CPU-Leistung liegt nach Einschätzung von O' Grady über dem Niveau einer Playstation 4 – ein Fortschritt gegenüber dem sehr limitierten Tegra-Chip der ersten Switch. Dadurch sei es nun möglich, große Spiele mit komplexen Physiksystemen, offenem Streaming und stabilen 60 fps auf einer mobilen Plattform zu realisieren, sagte er in dem Gespräch.

Ein zentrales Thema im Interview ist die Portierbarkeit: "Alles, was auf der Series S mit 60 fps läuft, bekommt man auch auf der Switch 2 hin", sagte O' Grady. Ebenso sollte sich ein 30-fps-Spiel auf der Series S, das GPU-gebunden ist, gut auf die Switch 2 portieren lassen.

Spiele mit komplexer Physik, aufwendigen Animationen oder anderen CPU-intensiven Elementen könnten dagegen zusätzliche Herausforderungen bei der Umsetzung auf 30 oder 60 FPS mit sich bringen – oder eine stärkere Optimierung erfordern.

Heise ergänzte, dass auch rückwärtskompatible Spiele profitierten. Viele bestehende Switch-Titel liefen nicht nur unverändert, sondern teils mit deutlich besseren Ladezeiten und stabileren Bildraten. Das System nutze automatisch die neue CPU- und GPU-Leistung, selbst wenn die Spiele nicht explizit angepasst wurden.


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