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Nintendo Switch 2: Günstigere Cartridges mit weniger Speicher wohl in Planung

Ein Publisher hat angekündigt, dass sein Spiel auf einer Softwarekarte mit weniger Speicher erscheint. Offiziell gibt es aber nur die Version mit 64 GB.
/ David Wagner
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R-Type Dimensions III erscheint als Cartridge - so viel gibt Inin Games auch nach dem Fauxpas zu. (Bild: Inin Games)
R-Type Dimensions III erscheint als Cartridge - so viel gibt Inin Games auch nach dem Fauxpas zu. Bild: Inin Games

Spiele für die Switch kommen entweder auf 64 GB großen Softwarekarten, als Softwareschlüsselkarte ohne Spieldaten oder nur als Download in den Handel. Cartridges mit weniger Speicher sind aktuell nicht verfügbar. Bei der Ankündigung von R-Type Dimensions III kündigte Publisher Inin Games genau solche kleineren Cartridges an(öffnet im neuen Fenster) – und ruderte kurz darauf zurück.

Nintendo soll kleinere Cartridges angekündigt haben

Zunächst verkündete Inin Games, dass R-Type Dimensions III nicht auf einer normalen Cartridge erscheinen könne. Die Produktionskosten für die Karten mit 64 GB Flash-Speicher seien zu hoch und die Firma müsste den Preis für das Spiel dadurch um mindestens 15 Euro erhöhen. Kurz darauf folgte auf X und dem eigenen Blog ein inzwischen gelöschtes Update.

In diesem hieß es: "Es gibt kein besseres Timing: Vor zwei Tagen hat Nintendo zwei kleinere Cartridge-Größen für die Nintendo Switch 2 angekündigt." Dadurch könne man die Kosten neu kalkulieren und das Spiel auf Cartridge für einen Aufpreis von etwa zehn Euro anbieten. Das Problem: Eine solche Ankündigung seitens Nintendo gab es nicht.

Keine offizielle Bestätigung, aber das Spiel erscheint auf Cartrdige

Es dauerte nicht lange, und Inin Games löschte den Beitrag auf Social Media und veränderte den Blogeintrag. Darin heißt es nur noch, dass R-Type Dimensions III auf einer richtigen Softwarekarte erscheinen(öffnet im neuen Fenster) und in dieser Form durch die gestiegenen Produktionskosten zehn Euro mehr kosten werde als das Download-Pendant. Auf X stellt der Publisher klar: "Es gab keine offizielle Ankündigung oder Bestätigung seitens Nintendo zu Speichergrößen von Cartridges."

Publisher, denen die Produktionskosten der normalen Softwarekarten für die Switch 2 zu hoch sind, können für einen physischen Release eine sogenannte Softwareschlüsselkarte nutzen. Unter Spielern stehen diese allerdings in der Kritik, da auf diesen keine Spieldaten vorhanden sind. Stattdessen handelt es sich nur um eine digitale Lizenz, um das Spiel aus dem Internet herunterzuladen.

Spieler und Sammler befürchten, dass Spiele, die nur als Softwareschlüsselkarte erscheinen, irgendwann nicht mehr als Download erhältlich sind. Deswegen bevorzugen sie die echten Cartridges, auf denen das Spiel tatsächlich vorhanden ist.


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