Nintendo Labo im Test: Echt, pfiffig und pädagogisch wertvoll

Nintendo Labo steckt voller liebevoller Details und wurde von äußerst cleveren Ingenieuren erschaffen. Der innovative Spaß lohnt sich für kleine, aber nur in Ausnahmefällen für jung gebliebene Spieler und Bastler.

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Das Nintendo-Labo-Haus im Alltag
Das Nintendo-Labo-Haus im Alltag (Bild: Foto: Michael Wieczorek/Golem.de)

Das Haus und das Klavier von Nintendo Labo sind Audioverstärker für die Soundausgabe der Nintendo Switch. Kein Scherz: Nintendo hat beim neuen Pappspielzeug so detailverliebt gearbeitet, dass durch kleine Ausstanzungen die Audiosignale von den mickrigen Lautsprechern im Tablet ideal in die größeren Hohlkörper der Bastelkreationen wandern und dort mehr Bass und Volumen bekommen. Genial einfach, einfach genial!

Inhalt:
  1. Nintendo Labo im Test: Echt, pfiffig und pädagogisch wertvoll
  2. Für die Kleinen und die Großen?
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Nintendo möchte mit dem neuen Spielzeug Kinder und Eltern animieren, gemeinsam neuartige Eingabegeräte für die Hybridkonsole Switch erst zu basteln und später mit ihnen zu spielen. Jede Menge lernen können sie auch. Denn wie die verkanteten, ineinander gedrehten, beklebten und mit Gummis aufgespannten Toy-Cons genau funktionieren und aufgebaut werden, dokumentieren die Japaner übergenau in Videos auf dem kleinen Spielmodul - da könnte sich auch Ikea noch einiges abgucken.

Wie das Basteln funktioniert und die Minispiele der beiden Bundles (Multi-Kit und Robot-Kit) aussehen, haben wir bereits in einem ausführlichen Artikel mit Video diskutiert. Für den Test beschränken wir uns auf die noch offenen Fragen und finalen Erkenntnisse nach einer Woche privatem Vergnügen und viel Ausprobieren.

Der Lego-Vergleich trifft zu

Der Zusammenbau eines Toy-Cons ist aus Erwachsenensicht der größte Spaß bei Nintendo Labo. Ähnlich viel Vergnügen hatten wir zuletzt beim Bau des Lego-Millenium-Falcons. Und er ist sehr zeitintensiv. Je nach Toy-Con kann er in zehn Minuten vollendet sein wie beim RC-Auto, eine gute Stunde dauern für das Haus oder sogar die kleine Ewigkeit von fünf Stunden beanspruchen, wenn man den Roboter-Rucksack anfertigt. Labo ist für Kinder ab sechs Jahren gedacht, den Zusammenbau werden Kinder in diesem Alter aber nur höchst selten alleine bewältigen können. Da ist die Aufsicht der Eltern schon Pflicht, wenn das 70 bis 80 Euro teure Spielzeug am Ende auch funktionieren soll.

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Gerade das Aufkleben der Reflektorstreifen ist fummelig und will mit Geduld vollbracht werden. Ein falsch aufgeklebter Streifen lässt sich nur schwer neu platzieren, und Nintendo liefert nur die wenigsten Teile doppelt mit. Im Allgemeinen wird extrem viel gefaltet. Beim gemeinsamen Aufbau des Hauses haben wir uns nach etwas Übung darauf geeinigt, dass ein Mitarbeiter bereits vorfaltet, während der andere den sehr genauen Anleitungen für den Aufbau auf der Switch folgt. Die Texte sind witzig und motivierend verfasst, die 3D-Modelle können frei gezoomt und gedreht werden - hier bleiben keine Wünsche offen.

Kurze Kakaopausen legt auch Nintendo den Bastlern ans Herz, wenn es zu eintönig wird. Gerade der Rucksack oder das Piano haben einige sich häufig wiederholende Schritte im Aufbau, die mühselig werden. Sind die Konstrukte aber einmal vollendet, ist man voller Stolz und freut sich auf das Ausprobieren im Spielbetrieb.

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Für die Kleinen und die Großen? 
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