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Verfügbarkeit und Fazit

Nintendo Labo ist im Multi-Kit für 70 Euro und als Robot-Kit für 80 Euro erhältlich. Die USK vergibt eine Altersfreigabe ab 6 Jahren. Beide Kits wurden uns für den Test von Nintendo zur Verfügung gestellt. Wir konnten die Standardfunktionen eine Woche lang ausprobieren. Für die Toy-Con-Garage, also das eigene Programmieren mit Labo, planen wir noch einen eigenständigen Artikel.

Fazit

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Spieler, die bereits eine Switch für Zelda oder Mario gekauft haben und sich nun fragen, ob sich Labo für sie lohnt - wahrscheinlich eher nicht. Nicht, wenn sie keine eigenen Kinder haben. Denn das Schönste an Nintendo Labo ist der gemeinsame Aufbau der realen Spielzeuge mit den Kids. Die aktuelle Software, so detailverliebt und clever sie auch ist, fesselt erwachsene Spieler selten länger als zehn Minuten.

Die Kleinen dagegen können sich sehr lange mit den Minispielen beschäftigen und vor allem auch sehr viel lernen. In dieser Hinsicht heimst Nintendo für Labo das Prädikat pädagogisch wertvoll mit Sternchen und Smiley ein. Die Ingenieure haben hier überzeugende Arbeit geleistet.

Bei den kleinteiligen und fummeligen Arbeiten wie dem Aufkleben von Reflektorstreifen oder dem Einspannen von Gummis sollten die Eltern helfen. Das eine oder andere werden sogar sie dabei lernen. Die Anleitungs- und Spieltexte sind motivierend und witzig, die Erklärvideos detailliert.

Durch die Möglichkeiten, auch über die Grenzen der aktuellen Einstiegssoftware hinweg mit Labo zu experimentieren, dürfte in 20 Jahren tatsächlich der eine oder andere Architekt, Ingenieur oder Programmierer sagen: "Mit Labo hat damals für mich alles angefangen."

Wer sich nur für ein Labo-Kit entscheiden will, dem raten wir eindeutig zum Multi-Kit. Es bietet Vielfalt bei den Erfahrungen, abwechslungsreicheres Basteln in kleineren Abständen und - ja - mehr Spielspaß. Der Robo-Rucksack hat uns nach dem anfänglichen Coolness-Bonus schnell kaltgelassen. Das Anpassen an mehrere Spieler ist zeitaufwendig, er ist überraschend lärmig und das beigelegte Spiel hat nur Demo-Charakter. Das Robot-Kit ergibt daher nur Sinn, wenn man schon weiß, was man damit in der Werkstatt selbst entwickeln möchte.

Wir sind gespannt, was sich Nintendo für die Zukunft von Labo noch ausdenkt, denn die Eingabegeräte funktionieren sehr präzise. Einzig bei den Spielen hakt es. Wir haben also eine ähnliche Situation wie 2006 zur Markteinführung der Wii. Damals hat Nintendo nach Wii Sports nur relativ wenig komplexere Software selbst produziert. Wir wünschen uns, dass das mit Labo anders läuft. Besonders hoffnungsvoll sind wir allerdings nicht. Wenigstens haben die Kleinen ihren Spaß, was die Großen ja auch erfreut.

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 Für die Kleinen und die Großen?
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HubertHans 02. Mai 2018

Kommt natuerlich auf das Kind an. Das waere auch hier der Idealfall. Der Unterschied zu...


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