Nintendo: Kein Verlust mehr mit dem 3DS

19 Millionen Einheiten des 3DS hat Nintendo seit der Markteinführung Anfang 2011 verkauft, seit kurzem verbucht die Firma keinen Verlust mehr pro verkauftes Gerät. Trotzdem steht in der jüngsten Quartalsbilanz erneut ein Minus.

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Mario
Mario (Bild: Nintendo)

Zumindest rein rechnerisch verdient Nintendo seit Ende Juli 2012 mit jedem verkauften 3DS wieder einen Gewinn. Das war seit der großen, wegen schwacher Nachfrage nötigen Preissenkung im Sommer 2011 anders, wie das Unternehmen bei der Bekanntgabe von Geschäftszahlen in Tokio bekanntgegeben hat. Weltweit rund 19 Millionen 3DS hat Nintendo mittlerweile verkauft. Im Quartal von April bis Juni 2012 waren es 1,86 Millionen von dem Handheld, das damit alle anderen Geräte des Herstellers weit hinter sich gelassen hat. Von allen Varianten des Vorgängermodells DS hat Nintendo noch 540.000, von der Wii rund 710.000 Stück verkauft.

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Unter dem Strich verbucht Nintendo im letzten Geschäftsquartal einen Verlust in Höhe von 17,2 Milliarden Yen (rund 181 Millionen Euro), im Vorjahreszeitraum waren es noch 25,5 Milliarden Yen (rund 269 Millionen Euro). Der Umsatz ging um 9,7 Prozent auf 84,8 Milliarden Yen (rund 894 Millionen Euro) zurück.

Für den Rest des Geschäftsjahres erwartet Nintendo vor allem für den 3DS weiter gute Verkaufszahlen: 18,5 Millionen Geräte sollen noch einen Käufer finden. Auch, weil in den nächsten Monaten einige hochklassige Titel anstehen. So soll Mitte August 2012 in Europa New Super Mario Bros. 2 erscheinen, im November 2012 ist ein neuer Professor-Layton-Titel angekündigt, dazu kommen Luigi's Mansion: Dark Moon und Paper Mario: Sticker Star. Außerdem ist ein Schub der Hardwareabsatzzahlen durch das 3DS XL zu erwarten, das ab dem 28. Juli 2012 offiziell erhältlich sein wird. Konkrete Veröffentlichungstermine für die Wii U hat das Management erneut nicht bekanntgegeben.

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