Nintendo: Gewinnwarnung und Entwicklerkritik

Die Absätze des 3DS gehen zurück, die Entwicklung von Gesundheitslösungen ist eingestellt, unabhängige Entwickler schimpfen über die Informationspolitik in Sachen NX: Bei Nintendo läuft es schlecht - jetzt muss der japanische Konzern auch noch eine Gewinnwarnung herausgeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Firmenmaskottchen Mario
Firmenmaskottchen Mario (Bild: Nintendo)

Wegen des ungünstigen Wechselkurses, aber auch aufgrund eines niedriger als erwarteten Absatzes von Hard- und Software hat Nintendo seine Anteilseigner vor niedrigeren Gewinnen gewarnt. Die Firma rechnet für das noch bis März 2016 laufende Geschäftsjahr nun mit einem Profit von 17 Milliarden Yen (137 Millionen Euro). Erst vor kurzem hatte Nintendo noch ein Plus von 35 Milliarden Yen (281 Millionen Euro) vorausgesagt.

Stellenmarkt
  1. Leitung Projektmanagement IT (m/w/d)
    Waschbär GmbH, Freiburg im Breisgau
  2. Senior IT Professional Electronic Data Interchange (EDI) (m/w/d)
    ALDI International Services SE & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Dortmund, Düsseldorf
Detailsuche

Einen starken Einbruch gibt es beim Geschäft mit dem 3DS und der dazugehörigen Software. Bislang war die Firma davon ausgegangen, rund 7,6 Millionen Geräte zu verkaufen - tatsächlich werden es nun eher 6,6 Millionen. Bei Spielen für das Handheld sieht es ähnlich aus: Statt 56 Millionen werden es wohl lediglich 47 Millionen Einheiten.

Ein wesentlicher Grund dürfte die immer stärkere Konkurrenz durch Smartphones und Tablets sein. Immerhin: Das Geschäft mit der Wii U läuft auf mittlerem Niveau stabil, und bei den Spielen für die Plattform hat Nintendo die Prognose sogar von 23 Millionen auf 27 Millionen erhöht.

Entwickler schimpft über Nintendos Firmenpolitik

Unterdessen gibt es in der Entwicklerszene einige Diskussionen über die nächste Konsole, deren Marktstart Nintendo derzeit unter dem Projektnamen NX vorbereitet. Besonders lautstark hat sich der Österreicher Thomas Mahler von den Moon Studios (Ori and the Blind Forest) auf Neogaf.com zu Wort gemeldet.

Golem Akademie
  1. Apache Kafka Grundlagen: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    21.–22. März 2022, Virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Er interessiere sich für die neue Plattform, würde aber von Nintendo keinerlei Informationen bekommen. Seiner Auffassung nach müsste der Firma sehr viel daran gelegen sein, unabhängige Studios mit Devkits zu versorgen und so von Anfang an für eine ausreichende Versorgung der NX mit Spielen sicherzustellen. Die aktuelle Geheimniskrämerei sei "hirnverbrannt".

Andere Entwickler, etwa Martin Sahlin von Coldwood Interactive (Unravel), äußern sich nicht so drastisch - aber sie berichten von ähnlichen Schwierigkeiten, in Kontakt mit Nintendo zu gelangen. Die mangelhafte Unterstützung durch Drittentwickler ist eines der größeren Probleme der Wii U - zumal Nintendo selbst massive Schwierigkeiten hat, Spiele wie das überfällige Zelda für die Plattform fertigzustellen.

Aus einem anderen Bereich hat sich Nintendo vorerst zurückgezogen: Die Pläne, auch Hardware im Gesundheitsbereich anzubieten, hat die Firma zumindest vorerst auf Eis gelegt. Angedacht waren etwa Geräte, mit denen der Nutzer auf einfache und spielerische Art etwa seine Schlafqualität messen und verbessern können sollte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Missingno. 04. Mär 2016

Und du glaubst nicht, dass Nintendo das durchgerechnet hat und zu dem Schluss gekommen...

Astorek 03. Mär 2016

Komm schon, schau in den Shop rein und vergleiche ihn mit allen anderen. Nintendo hat...

Missingno. 29. Feb 2016

Dazu passt dann dieses Bild: http://pics.nase-bohren.de/cod-next-gen.jpg

Garius 29. Feb 2016

Genau! Die sollten das Seal of Quality - Proofed by ErichBergen einführen. xD

mnementh 27. Feb 2016

Das kann man mögen oder nicht, aber es sind offensichtlich Design-Entscheidungen und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Dataport
"Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen"

Ein Job mit Zukunft und Sinnhaftigkeit, sicherer Bezahlung und verlässlichen Arbeitsbedingungen - so hat es Dataport zum Top-IT-Arbeitgeber geschafft.
Von Sebastian Grüner

Dataport: Die Arbeit wird uns nicht so schnell ausgehen
Artikel
  1. Jolly: Arduino-Chip ergänzt Bastelrechner um WLAN-Empfang
    Jolly
    Arduino-Chip ergänzt Bastelrechner um WLAN-Empfang

    Das Jolly-Modul wird von einem der Co-Gründer des Arduino-Projektes entwickelt. Es ergänzt das Standard-SoC um ein WLAN-Modul.

  2. Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
    Microsoft
    Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

    Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

  3. Halbleiterfertigung in Europa: Wir haben keine Zeit zu verlieren
    Halbleiterfertigung in Europa
    "Wir haben keine Zeit zu verlieren"

    Noch im Februar 2022 will die Europäische Union ihre Pläne zum European Chips Act, also der Halbleiterfertigung in der EU, veröffentlichen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /